Das Sonntagsbuch „An den Ufern der Seine“ von Agnes Poirier: So ein Buch über Paris hat es noch nie gegeben

Durch Klick auf Cover mehr zum Buch

So ein Buch über Paris hat es noch nie gegeben. Es ist eine ideale Lektüre vor und nach jedem Besuch der französischen Hauptstadt.

Das Buch liest sich wie ein spannender Roman – obwohl nichts literarisch erfunden ist. Es basiert auf einer gründlichen Recherche aller nur möglichen Quellen – und ist dabei etwas ganz anderes als die gewohnten Sach- und Reisebücher mit ihren wissenschaftlich fundierten Informationen. Es ist wie ein Kaleidoskop, in dem man das farbenreiche Leben einer ganzen, faszinierenden Epoche zu sehen bekommt – die Zeit von 1940 bis 1950, in der Paris zur zentralen Kulturmetropole der Welt wurde.

Das Buch quillt förmlich über mit den vielen packenden Geschichten der menschlichen Originale, der Großen und Kleinen aus Kunst, Literatur,  Philosophie, aus der Film- und Modewelt, die auch in der Erotik und für die Sexualität neue Maßstäbe gesetzt haben – Maßstäbe, die oft bis in unser heutiges Leben hinein befreiend gewirkt haben.

Geht man nach der Lektüre dieses Buches an den Ufern der Seine durch Paris, meint man immer wieder, den einen oder anderen dieser „Unvergesslichen“ wieder vor sich zu sehen. So lebendig ist dieses Buch.

Agnes Poirier, die dieses Buch geschrieben hat, ist eine begnadete französische Journalistin, die dank ihrer Arbeit in international führenden Zeitungen und Zeitschriften auch im englischen Sprachraum in großer Name ist. Hier schreibt sie ganz aus der offenkundigen Liebe für die ihre Heimat Paris.  Das Buch wird auch dadurch zu einem wahren Lese-Erlebnis. 

Gerhard Beckmann

Werktäglich schreibt hier Gerhard Beckmann über „große Bücher“,  für Ihre Gespräche mit Kunden, die auf der Suche sind nach besonderem und relevantem Lesestoff.  An jedem Werktag (also montags bis Freitags) soll ein neuer Beitrag erscheinen, dazu auch ein zusätzliches  „Buch zum Sonntag“. 

Die Idee dahinter haben wir beim Start der Serie erläutert: Im BuchMarkt und auf buchmarkt.de wollen wir „große Bücher“ klar und deutlich profilieren. Und damit auch die deutschsprachigen Verlage darauf hinweisen, dass Bücher in erster Linie ein durch nichts anderes zu ersetzendes Medium zur Kommunikation mit und unter Menschen und Lesern ist, mit denen unsere Verlage  darum auch wieder so zu kommunizieren lernen müssen, dass diese Bücher von den Menschen und interessierten Lesern überhaupt gefunden werden können, als Orientierungshilfen für Buchhändlerinnen und Buchhändler, insbesondere denen, die im Ladengeschäft „an der Front“ stehen. 

Zuletzt schrieb Gerhard Beckmann über Bartholomäus Grills Sachbuch Wir Herrenmenschen (Siedler)

 

Kommentare (3)
  1. „Agnes Poirier, die dieses Buch geschrieben hat …“, das ist schlichtweg falsch. Geschrieben hat dieses in deutscher Sprache vorliegende Buch ihre Übersetzerin Monika Köpfer.
    Übersetzerinnennichtnennung ist eine Urheberrechtsverletzung. Ich finde, dass buchmarkt.de diese inzwischen strafbare Unsitte langsam mal ablegen sollte.

    • Aus Gründen der Benuzterfreundlichkeit haben wir ausdrücklich im Bildtext zum Cover darauf hingewiesen: „Durch Klick auf Cover mehr zum Buch“. Da findet sich sebstverständich dann auch der Hinweis darauf, wer die Übersetzung gemacht hat.

  2. Und dieses interessante Buch hat die französische Journalistin Agnes Poirier auf Deutsch geschrieben? Wirklich grandios. Denn es könnte Ihnen doch nicht passieren, den Namen der Übersetzerin oder des Übersetzers zu nennen?

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