Wem gehört der Name Rotbuch Verlag?

Mit dem Ausscheiden von Dr. Sabine Groenewold aus den Sabine Groenewold Verlagen ist im Oktober 2004 von Axel Rütters und Ulrich Reinhardt die neue Europäische Verlagsanstalt GmbH und Co. KG gegründet worden. [mehr…]

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Diese Konstellation hat vor allem alte Hasen überrascht: Dämmert doch manchen, dass Rütters schon einmal mit dem EVA-Eigner Kurt Groenewold zusammengearbeitet hat und man sich damals nicht gerade freundschaftlich trennte.
Das eigentlich Bemerkenswerte an der neuen Konstruktion ist aber, dass damit der Name Rotbuch Verlag zum wiederholten Male einen neuen Besitzer gefunden hat – und zum wiederholten Male ohne Zustimmung dessen Besitzers.
Der heißt nämlich Prof. Dr. Klaus Wagenbach. Er hatte ihn 1967 für eine Buchserie erfunden und quasi dem Kollektiv geliehen. Rechtzeitig vor der erneuten Übertragung des Verlags an die neuen Inhaber Rütters und Reinhardt hatte der schon in einem Brief seine Ansprüche bei einem etwaigen Verkauf (der damals ja schon verhandelt wurde) angemeldet. Vergeblich allerdings, denn weder sein Weggefährte Groenewold noch die neuen Eigner antworteten auf seine Briefe.
Dabei geht es Wagenbach allein um den Namen „Rotbuch“, nicht um die „Autoren, Verträge, Bücher“ der Rotbuch Verlag GmbH, wie er am 27. August 2004 an den Hamburger Anwalt schrieb.

Weiterlesen im aktuellen BuchMarkt-Heft 1/2005 auf S. 173

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