WebTipp: Neuer Jelinek-Roman „Neid“ wird nur fürs Netz geschrieben

Was Stephen King vorgemacht hat, macht jetzt auch die Literatur-Nobelpreisträgerin
Elfriede Jelinek schreibt ihren neuen Roman „Neid“ ausschließlich für das Internet.

Zwei Kapitel sind bereits im Netz unter www.ElfriedeJelinek.com – dort unter AKTUELLES – nachzulesen; ihr Text soll nicht als Buch erscheinen. Denn:

Die 1946 geborene österreichische Autorin nennt ihr neues Werk einen „Privatroman“. Sein Erscheinungsort ist die Homepage der Autorin. „Privat“ – das heißt im konkreten Fall, dass ausschließlich die private Nutzung erlaubt ist. Man darf den Roman lesen, man darf ihn herunterladen, man darf ihn sogar ausdrucken – aber nicht daraus zitieren oder was abdrucken.

Das erste Kapitel ging am 3. März ans Web, das zweite am 7. April. Elfriede Jelinek behält sich vor, auch an den bereits vorhandenen Texten Änderungen vorzunehmen, einzelne Passagen oder sogar ganze Kapitel nachträglich umzuschreiben – also, schnell mitlesen und ausdrucken, ehe u.U eine andere Fassung auf Sendung geht.

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