Waldgut Verlag meldet sich zurück – neue Bücher schon im ersten Halbjahr

Man informiere über den in Konkurs gegangenen Schweizer Waldgut-Verlag erst dann wieder, wenn Entscheidungen gefallen sind, ließ Verleger Beat Brechbühl im August 2004 wissen [mehr…] Jetzt ist es wohl soweit, wie heute die „Neue Zürcher Zeitung“ meldet:

„Und jetzt, datiert auf den 1. Januar 2005, flattert ein Brief auf den Schreibtisch, der nun die längst gehegte Vermutung bestätigt, es verhalte sich wie in dem Märchen von dem Hasen und dem Igel: «Ick bün all hier.» Sie seien, so schreibt Beat Brechbühl, «immer noch da oder schon wieder – das heisst: uns gab es materiell nie nicht». Oder konkret: Über den Verlag Im Waldgut AG ist der Konkurs abgeschlossen worden, und Beat Brechbühl hat mit seinem Atelier Bodoni übernommen, was von der konkursiten Gesellschaft geblieben ist: die Mitarbeiter, die Lokale, den Betrieb“, schreibt das Blatt.

Der Verlag heißt jetzt schlicht Waldgut. Im ersten Halbjahr 2005 sollen die Bücher gedruckt und ausgeliefert werden, die zuletzt noch angekündigt worden waren, aber nur noch zum Teil in den Handel gelangten. Im Herbst 2005 will Waldgut dann wieder mit einem neuen Programm aufwarten. Für Ungeduldige legt der Verlag schon einmal von Franz Wurm den Essay „Blaue Orangen oder Das Auge der Pallas Athene“ in der Reihe lektur vor.

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