Urs Breitenstein im Gespräch: Der neue Präsident des Schweizer Buchhändler und Verlegerverbandes vor Kampf um die Zukunft des Schweizer Buchhandels

Urs Breitenstein

Auf Urs Breitenstein, den neuen Präsidenten des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes (SBVV) kommen viele Aufgaben zu. Wie kaum ein Präsident vor ihm wird er die Branche in der Schweiz zu gestalten haben. Gut dass da in der Vergangenheit unter Men Haupt, der nach sechs Jahren zurücktrat [mehr…], gut gewirtschaftet worden ist.

Zum Beispiel: Weil die Preise insgesamt bei den Eidgenossen ein höheres Niveau haben, werden auch die Buchpreise importierter Bücher seit Jahren dem Markt angepasst, um den Buchhändlern ein Überleben zu sichern. 80% der Bücher auf dem Schweizer Markt sind Importe. Um die Preise dem Markt anzupassen, bestimmt ein Preisüberwacher, wie stark die Überhöhung für Bücher sein darf. Zur Zeit liegt sie bei 16%. Der Sozialdemokrat Rudolf Strahm, der die Position des Preisüberwachers derzeit innehat, fordert ein Absenken der Überhöhung und hat sich mit ersten Schritten durchgesetzt. Viele kleine Schweizer Buchhändler sehen dadurch ihren Deckungsbeitrag gefährdet.

Obwohl viele Wirtschaftsfachleute im Schweizer Nationalrat Stimmung gegen die Preisbindung machen, will Breitenstein einem ersten Schritt zur Absenkung der Überhöhung zustimmen und hofft auf ein Entgegenkommen in anderen Fragen, wie zum Beispiel bei der gesetzlichen Regelung der Buchpreisbindung.

Welche Aufgaben auf Breitenstein außerdem zukommen, sagte er BuchMarkt online im Interview [mehr…].

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