UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und heute ist Wagners 200.

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Frankfurter Rundschau

So, Herr Wagner – da wäre er also, Ihr 200. Geburtstag. In Israel ist er nach wie vor verpönt, auch wenn es inzwischen einen israelischen Wagner-Verein gibt mit immerhin 200 Mitgliedern. Deren Vorsitzender wundert sich immer wieder, dass ein so scheußlicher Mensch derart himmlische Musik schaffen konnte.

Peter Maffay hat mit Der 9. Ton (Kösel) ein Buch geschrieben, in dem er erklärt, warum er Politikern nicht mehr vertrauen kann. Aus dem Grund, den wir alle kennen: weil die bei ihrer Selbstdarstellung ihren eigentlichen Dienst an der Gesellschaft inzwischen vergessen haben…

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein komplettes Wagner-Feuilleton – und die Wagner-Fans müssen damit leben, dass sie beim Umblättern einen Nachruf auf einen anderen großen Musiker finden: Ray Manzarek, der Keyboarder der Doors ist im bayerischen Rosenheim an Krebs gestorben.

Die Welt

Katharina Wagner mit einem ganzseitigen Geburtstagsgruß an ihren Urgroßvater.

Auf der Rückseite ein Nachruf auf Ray Manzarek, verbunden mit einem Buchtip: Greil Marcus The Doors (KiWi).

Im Wirtschaftsteil
„Der Retter, der sein Geld lieber für sich behält“: Nicolas Berggruen verhält sich seltsam passiv, seit er Karstadt kaufte. Für Kosten der Sanierung investiert er nicht frisches Geld, wie viele hofften, sondern er lädt sie der Belegschaft auf. Noch immer wird nicht klar, was er eigentlich mit Kartstadt will. Während Mieter Zalando Schlagzeilen aufregenden Zeiten entgegen geht, bleibt bei Karstadt der Frust.

Süddeutsche Zeitung

Natürlich Wagner. Und ein Nachruf auf Manzarek.

Deutsch-estnische Asymmetrien auf der Frühjahrstagung der Darmstädter Akademie..

Hanns Zischler über das Unterfangen von Jon J Muth, in der Süddeutsche Zeitung Edition eine Graphic Novel aus Fritz Langs M zu machen.

Ralph Hammerthaler berichtet als „Writer in Residence“ aus Priština.

„Lebendiger Tod“: Jean-Pierre Baudet Opfern ohne Ende – ein Nachtrag zu Paul Lafargues „Die Religion des Kapitals“ (Matthes & Seitz).

Bericht über „Literatur in den Häusern der Stadt“ – literarische Hausbesuche in Hamburg. Und über die Ausstellung „Die Bilderkammer des Bruno Schulz“, die noch ein paar Tage im Berliner Gropiusbau zu sehen ist.

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