Trotz Bildband-Schwemme im Modernen Antiquariat setzt Frederking & Thaler mit Erfolg auf hochwertige Produktionen. Drei Fragen an Verleger Gerd Frederking.

Buchmarkt-online: Sind Bildbände nicht nach kürzester Zeit die Stapelware im MA zum Sonderpreis?

Verlegerpaar Frederking-Thaler (re.) mit Autor Martin u. Frau

Gerd Frederking: Das mag für viele Bildbände gelten – wir versuchen jedoch qualitätsvolle Unikate und Standardwerke zu verlegen, die fünf, aber auch zehn Jahre im Programm sind und den Ruf des Verlages begründen.

Was kann man denn von diesem aufwändig gemachten Bildband „Die Wüsten der Erde“ von Michael Martin verkaufen?
In den ersten drei Monaten haben wir 23.000 Exemplare verkauft; zusammen mit den fünf Auslandsausgaben waren es 64.000 Exemplare. Ich bin sicher, im Laufe der Jahre werden es über 100.000 sein, denn schon heute liegen zwei Nachdruckanfragen von Partnern vor.

Welche Verkaufsargumente würden Sie Buchhändlern für diesen Bildband empfehlen?
„Die Wüsten der Erde“ sind ein Bilderrausch ohnegleichen, ein Nachschlagewerk über die Geographie, die Geologie, die Menschen, die Tiere und Pflanzen, die Lebensbedingungen in der Wüste und das alles mit wissenschaftlicher Exaktheit und emotionalen Bildern in höchster Qualität.

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