Studie zur Zukunft des Handels sagt große Veränderungen durch Digitalisierung voraus

„70 Prozent der traditionellen Händler werden sich völlig neu erfinden oder verschwinden“, prognostiziert die Studie „Erosion im Handel“ vom Beratungsunternehmen Mücke, Sturm und Company und dem ECC Köln. Die Berater sagen dem Großteil der Marktteilnehmer eine düstere Zukunft voraus. Sie stützen ihre Meinung auf die folgenden fünf zentralen Thesen:

– These 1: „Re-Invent or die“ – 70 Prozent der traditionellen Händler werden sich völlig neu erfinden oder verschwinden
– These 2: „The winner will take it all“ – 90 Prozent der derzeitigen reinen Online-Händler werden nicht überleben
– These 3: „Seamless Commerce wins!“ – Kanaldenken war gestern – Multi-Touchpoint-Management ist morgen
– These 4: „Customer Journey is Everywhere“ – Flexible, relevante und unterhaltende Formate entlang der Customer Journey bestimmen den Handel der Zukunft
– These 5: „Brand Leadership rules!“ – Starke Marken dominieren den Markt

Das ist alles nicht unbedingt neu – und auch nicht zwingend wahrer als andere Zukunftsszenarien [mehr…]. Immerhin: Die Verfasser der Studie legen sich auf sechs Kernkompetenzen fest, die den Handel der Zukunft bestimmen werden, von denen allerdings viele bereits jetzt Voraussetzung für erfolgreiches Handeln sind:

– „Everywhere“: Der Handel muss da sein, wo sich der Konsument befindet.
– „Individuell“: Der Konsument erwartet individualisierte, auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.
– „Kundenorientiert“: Im „Age of Consumerism“ wird der Kunde tatsächlich zum König.
– „Connected“: Digital Natives lehnen Kanal-Silos ab und leben den Kauf über unterschiedliche Touchpoints hinweg.
– „Flexibel“: Die Geschäftsmodelle müssen sich in der gleichen Geschwindigkeit wie die digitale Welt ändern.
– „Emotional“: Nur Erlebnisse und echte Relevanz produzieren Begeisterung und Loyalität.

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