Schüren Verlag übernimmt den Vertrieb für österreichische filmzeitschrift „ray“ in Deutschland

Der Schüren Verlag übernimmt in Deutschland den Vertrieb für das österreichische Filmmagazin ray.

Herausgeber Andreas Ungerböck und Mitko Javritchev über die neue Kooperation: „ray in der Form, wie es sich heute präsentiert, gibt es seit etwas mehr als einem Jahr in Österreich. Da wir von Anfang an und verstärkt in den letzten Monaten überaus positive Reaktionen von Leserinnen und Lesern, aber auch von der Werbewirtschaft und der Filmbranche bekommen haben, und auch zahlreiche Anfragen aus Deutschland, erscheint uns der Schritt, ray auch in Deutschland vertreiben zu lassen, nur konsequent und logisch – zumal mit einem kompetenten und zuverlässigen Partner wie dem Schüren-Verlag. Wir denken, dass ray auch in Deutschland sein Publikum finden wird.“

Auch Annette Schüren, Verlegerin des gleichnamigen Verlages freut sich: „Wir möchten ray gerne zu mehr Abonnenten in Deutschland verhelfen. Es ist eine ansprechend gestaltete Filmzeitschrift, die das aktuelle Geschehen – in erster Linie international, aber natürlich auch in Österreich – mit fundierten Statements kommentiert und mit erhellenden Hintergrundinformationen bereichert. Zusammen mit den Retrospektive-Katalogen der Viennale, die wir seit Herbst letzten Jahres im Programm haben, könnte damit Österreich als Filmkulturland auch in Deutschland stärker wahrgenommen werden. Umgekehrt erhoffen wir uns als Verlag davon, dass unsere Publikationen in den österreichischen Buchhandlungen stärkere Präsenz erhalten.“

Der Schüren Verlag vertreibt bereits die Schweizer Zeitschrift Filmbulletin, bei der es ebenfalls in diesem Jahr Neuerungen geben wird. Die bisherige Erscheinungsweise von fünf regulären Ausgaben zuzüglich vier „Filmbulletin plus“-Ausgaben verändert sich zugunsten neun kunterbunter dicker Hefte für einen jährlichen Abopreis von 45,- EUR.

Die Zusammenarbeit des Schüren Verlages sowohl mit der Viennale als auch mit zwei wichtigen Filmmagazinen unterstreicht erneut das Profil dieses auf – keinesfalls allein wissenschaftliche – Filmliteratur spezialisierten Verlages und den Anspruch, „Kino zum Lesen“ zu verlegen.

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