Rogner & Bernhard gegen Programmzensur von Weltbild: Make Love wird boykottiert, Shades of Grey nicht

Darüber regt sich Rogner & Bernhard Verleger Till Tolkemitt heute auf: „Das Aufklärungsbuch „Make Love“ von Ann-Marlene Henning und Tina Bremer-Olszewski, das sich derzeit auf den vorderen Rängen der Media Control-Bestsellerliste befindet, wird vom zweitgrößtem Buchhändler Deutschlands, Weltbild, nicht angeboten. Dies wurde dem Verlag in der vergangenen Woche von der Einkaufsabteilung Weltbilds mitgeteilt“.

Erstaunlich sei aber, dass die derzeit viel diskutierte Erotiktrilogie „Shades of Grey“, die aus Beschreibungen von sadomasochistischem Sex besteht und ein Frauenbild propagiert, „das zum Skandal taugt“ (FAZ), bei Weltbild sehr wohl erhältlich sei. Tolkemitt versteht das nicht: „Aufklärung nein, Schmuddel-Porno ja, das kann einfach nicht die Einstellung der katholischen Kirche sein. Diese Entscheidung des Weltbild-Konzerns kann nur bedeuten, dass Erwachsene ihre jugendlichen Kinder von Weltbild lieber fernhalten sollten. Wir fordern Weltbild auf, keine Programmzensur zu betreiben und sowohl „Shades of Grey“ als auch das viel wichtigere „Make Love“ – das man quasi als Gegen-Porno und Pro-Liebesbuch bezeichnen kann, zu verkaufen“.

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