Michael Meller in Cicero: Bald Millionen für Gerhard Schröder?

Der scheidende Bundeskanzler Gerhard Schröder könnte nach Einschätzung des Literaturagenten Michael Meller als Buchautor eine Millionengage erwarten. Der SPD-Politiker gelte auf dem Buchmarkt als unangefochtene Nummer eins des rot-grünen Kabinetts. „Schröder ist mit Abstand am verkäuflichsten“, sagte Meller dem Magazin „Cicero“.

Da der Kanzler sich auf dem Buchmarkt rar gemacht habe, könne er mit einem Vorschuss von bis zu einer Million Euro rechnen. „Wenn seine Frau mit dabei ist, kann es sogar noch mehr werden.“ Ansonsten lägen alle rot-grünen Minister als „literarische Ich-AGs“ in der gleichen Kategorie: „Maximal eine Viertelmillion Euro – außer vielleicht Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der als ehemaliger Journalist auch der Einzige aus dem Kabinett ist, der sein Buch selber schreiben könnte.“ Damit rangierten die rot-grünen Autoren in der Geldrangliste klar hinter Oskar Lafontaine von der WASG, dessen Honorar für „Das Herz schlägt links“ auf 400 000 Euro geschätzt werde.

Auch Außenminister Joschka Fischer (Grüne), der auf einer mutmaßlichen Liste der Kabinett-Bestseller Platz zwei einnimmt, dürfte einem Verlag wahrscheinlich weniger wert sein als Lafontaine. Meller: „Bei Fischer wäre bestimmt eine halbe Million drin, wenn er nicht schon zu viele Bücher gemacht und damit seinen Marktwert vorzeitig verschrieben hätte.“ „Ziemlich unverkäuflich“ als Buchautoren sind Meller zufolge die Minister Hans Eichel, Renate Schmidt und Manfred Stolpe (alle SPD).

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