Johano Strasser beklagt „Vermachtung des Verlagsgewerbes und des Buchhandels“

Mit einem Rundumschlag hat sich am Wochenende Johano Strasser, Vorsitzender des PEN-Clubs, zu Wort gemeldet. Wie die DIE WELT in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, beklagte er die sinkende Leselust der Deutschen.

„Uns brechen die Leser weg“, so der Autor („Stille Jagd“) gestern anlässlich der Jahrestagung der Schriftstellervereinigung in Luxemburg. Als Gründe dafür nannte er unter anderem die „mangelnde Orientierungsleistung des Feuilletons“ und die „Vermachtung des Verlagsgewerbes und des Buchhandels.“ Außerdem habe die Schule eklatant versagt, Bildungsvorraussetzungen zu schaffen, die „für das verständige Lesen anspruchsvoller Texte unerlässlich ist“.

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