Heinrich Hoffmann Sommer 2009 heute in Frankfurt eröffnet

Björn Wissenbach mit dem „Struwwelpeter“

Mit einem Gang über den Hauptfriedhof und informativen Stationen an neun Gräbern von Zeitgenossen Heinrich Hoffmanns sowie an der wieder hergerichteten Grabstätte von Pauline Schmidt, der Überlieferung nach Vorbild für das berühmte Paulinchen im Struwwelpeter, wurde heute offiziell der Heinrich Hoffmann Sommer 2009 eröffnet.

Historisch gekleidet begleitete Björn Wissenbach die kleine Führung und erläuterte an den einzelnen Grabstätten die Zusammenhänge der dort zur letzten Ruhe gebetteten Gelehrten mit dem Mediziner, Psychiater und Autor Heinrich Hoffmann.

Michael Quast rezitierte an Pauline Schmidts und Heinrich Hoffmanns Grab und gab diesem interessanten Spaziergang einen zusätzlich heiteren Aspekt. Außerdem hatte sich Michael Quast Texte ausgesucht, die wenig bekannt sind.

Anschließend erläuterten in der nahe gelegenen Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt die beteiligten Institute das umfangreiche Veranstaltungsprogramm des Heinrich Hoffmann Sommers 2009.

Vorher stellte Benedikt Rugar, Student an der Hochschule für Gestaltung Offenbch, im Foyer in der ersten Etage seine zwölf Plakate, die überall in Frankfurt zu sehen sind, vor: Er interpretierte den Struwwelpeter sehr zeitgemäß.

Prof. Felix Semmlroth, Kulturdezernent, wies in der anschließenden Pressekonferenz darauf hin, dass die Vielzahl der Veranstaltungen durch das Kulturamt koordiniert wird. Acht Ausstellungen, zwei Stadtrundgänge und ein interessantes Begleitprogramm zu Leben, Werk und heutigem Verständnis wird es bis zum 20. September, dem Todestag von Heinrich Hoffmann, in der Mainmetropole geben. Über herausragende Programmpunkte informierten Beate Zekorn-von Bebenburg, Leiterin des Struwwelpeter-Museums, Dr. Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums, Prof. Dr. Hans-Heino Ewers, Direktor des Instituts für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität, Prof. Peter Eckart von der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Susanne Gesser vom Kinder Museum.

Das detaillierte Programm ist unter www.hoffmann-sommer.de nachlesbar.

JF

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