„Gewinn-Errechner“ für mehr Kostenbewusstsein im Buchhandel jetzt im Netz / Ab welchem Ladenpreis lohnt es sich noch, Bücher zu verkaufen?

Screenshot vom „Gewinn-Errechner“:
Abhilfe gegen schlechtes Gewissen bei „hohen“ Verkaufspreisen

Günter Wohlgenannt, Geschäftsführer der österreichischen Buchhandlung Das Buch in Dornbirn, stellt auf www.buchhandelszukunft.de der Buchbranche einen „Gewinn-Errechner“ zur Verfügung, der Buchhändlern helfen soll, ein gesundes Bewusstsein für die wirklichen Kosten eines Buchverkaufs zu entwickeln.

Für den Obmann der Vorarlberger Medienwirtschaft ist das der „wirksamste Impfstoff gegen die Autoimmunerkrankung der Buchbranche“, die sich am liebsten beim Kunden für vermeintlich zu hohe Preise entschuldigen würde. Sein Rechner beuge dieser Rechenschwäche vor und schaffe ein Bewusstsein für die wirklichen Kosten, die ein Unternehmen beim Buchverkauf habe; er plant auch Workshops, um dem Buchhandel ein Gefühl für die wirtschaftlich notwendigen Zahlen beizubringen – und damit „wieder Mut für die Zukunft zu machen“.

Denn: „Das Kostenbewusstsein ist bei uns im Buchhandel verkümmert, da wir nicht frei kalkulieren können.“ Deshalb hätten wir aus dem Auge verloren, dass nicht jeder Umsatz einen Gewinn abwirft; zu niedrige Buchpreise würden gar zu Verlusten und „schlussendlich zum Untergang von Unternehmen führen.“

Durch Klick auf Screenshot zum Rechner. Mehr zum Thema Ladenpreise lesen Sie im April-BuchMarkt, der in der nächsten Woche erscheint.

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