FOCUS Untersuchung zum Buchmarkt: Das gesprochene führt zum gedruckten Wort

Über das Geschäft mit Büchern können wir ja nie genug wissen. Deshalb ist es schön, dass das Magazin FOCUS seine Studie „Der Markt der Bücher – Verlage, Buchhandel, Kommunikationsstrategien“ als herunterladbare pdf-Datei für uns ins Netz gestellt hat: http://www.medialine.de/PM1D/PM1DN/PM1DNA/pm1dna.htm – (auf der Website nach unten scrollen bis zu „Sonderauswertung“, „Der Markt der Bücher (10/2003)“, dann pdf anklicken). Hier erfahren wir zum Beispiel, dass „13,10 Mio. Deutsche ihre Bücher bevorzugt in kleineren Buchhandlungen“ kaufen und „10,14 Mio. Menschen die grösseren Geschäfte vorziehen“, was eigentlich zum
Kauf eines Buch motiviert, wieviele Bücher durchschnittlich für private oder berufliche Zwecke gekauft werden und aus welchen Genres sie stammen.

Interessant ist, dass 17,2 Mio. der knapp 38 Mio. Buchkäufer sich vor dem Erwerb eines Titels auf die altbewährte „Mund-“ bzw. „Flüsterpropaganda“ verlassen. Denn sie vertrauen, als Informationsquelle, auf die Empfehlungen von Freunden oder Bekannten, also das gesprochene Wort. Nur die Auslagen in
den Buchhandlungen sind als Informationsquelle noch beliebter. Im Vergleich dazu: Nur 6,35 Mio. nutzen die Bestellerlisten. Also, frei nach Shakespeare: „Lasst uns möglichst viel und gut von unseren Büchern sprechen!“
{STEFAN BECHT] stefan@stefanbecht.de

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