Ex Libris denkt an einen Euro-Buch-Shop im Internet / Rabattaktion im September

Die zum Migros-Konzern gehörende Buchhandlungs- und Medienkette Ex Libris hat heute angekündigt, einen E-Shop für Bücher in Euro vorzubereiten. „Dieser E-Shop untersteht nicht der Schweizer Buchpreisbindung“, heißt es in einer Pressemitteilung, „damit kann Ex Libris seinen Kunden auch bei einem konsumentenfeindlichen Buchgesetz Bücher zu fairen Europreisen anbieten.“

Ex Libris reagiert damit auf die vom Nationalrat beschlossene Wiedereinführung der Buchpreisbindung für mindestens 18 Monate. Die Befürworter der Maßnahme, die vor allem aus der Ratslinken stammen, versprechen sich durch die Regulierung mehr Vielfalt in der Branche und zwar sowohl beim Angebot als auch bei der Zahl der Buchhandlungen.

Ex-Libris-Sprecher Roger Huber sprach gegenüber dem Klein Report davon, dass der Internet-Buchladen „relativ rasch“ gestartet werden könne, falls der Ständerat dem Nationalrat folgen würde. „Wir sehen nicht ein, weshalb wir das Geschäft Amazon und anderen überlassen sollen; da machen wir es für unsere Kundschaft lieber selber.“

Und: Ex Libris hat auch eine neue Preisoffensive gestartet: Vom 3. bis 30. September werden in allen Filialen und im Onlineshop alle deutschsprachigen Bücher mit 30 Prozent Rabatt verkauft.

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