EU fördert „Europäische Geschichte” (Fischer TB)

Als einziges deutsches Verlagshaus erhält der Fischer Taschenbuch Verlag in diesem Jahr Fördermittel der Europäischen Komission für den Sachbuchbereich. Damit wird die Buchreihe „Europäische Geschichte” unterstützt. Im Rahmen des Ariane-Programms 1999 übernimmt die EU die Übersetzungskosten von acht Bänden. Der Brüsseler Beschluss erfolgte maßgeblicher Fürsprache von Kulturstaatsminister Michael Naumann und Altbundespräsident Richard v. Weizsäcker.Die „Europäische Geschichte”, die seit 1996 erscheint, ist auf 65 Bände angelegt und damit das größte Buchprojekt dieser Art. Herausgeber der Reihe ist der renommierte Berliner Historiker Wolfgang Benz. Bislang liegen 21 Titel vor.Der innovative Ansatz der Buchreihe bestünde darin, so der Verlag, geschichtliche Einzelthemen „quer” zu europäischen Ländergrenzen zu behandeln und dabei nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu fragen. Gleichzeitig orientiere sich die Reihe an modernen Fragestellungen der historischen Forschung, etwa an kultur-, menatiltäts-, alltags- oder geschlechtergeschichtlichen Ansätzen, und spanne einen Bogen über alle Epochen von der Antike bis ins 20. Jahrhundert.

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