Die Titel „walter loos“, „Holzspektrum“ und „Schloss Eggenberg“ erhalten Staatspreis für die schönsten Bücher Österreichs

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels hat gemeinsam mit dem österreichischen Bundeskanzleramt auch in disem Jahr wieder die schönsten Bücher Österreichs gewählt. 15 Titel aus der Produktion des vergangenen Jahres wurden in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet, davon erhielten drei einen Staatspreis. Außerdem gab es eine Belobigung.

Einen Staatspreis erhielten Sonja Pisarik, Friedrich Achleitner, Oliver Kühschelm für walter loos (Holzhausen Verlag GmbH) in der Kathegorie Sachbuch. Ein weiterer Staatspreis wurde in der gleichen Kategorie verliehen für Holzspektrum von J. Fellner, A. Teischinger, W. Zschokke aus dem Verlag proHolz Austria – Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Holzwirtschaft. Und der dritte geht in der Kathegorie Bildband an das Buch Schloss Eggenberg von Barbara Kaiser, Ulrich Becker, erschienen im Christian Brandstätter Verlag.

Die weiteren Preisträger 2006:

– Rüdiger Görner: Bodensee-Etüden (Verlag W. Neugebauer)

– Erich Lessing: Budapest 1956. Die ungarische Revolution (Christian Brandstätter Verlag)

– Unit F büro für mode (Hg.): Modebuch (Unit F büro für mode)

– Franz Armin Morat: Kurt Kocherscheidt Catalogue Raisonné (Springer Verlag)

– Peter Pongratz: Sweet Home Vienna (Springer Verlag)

– Winfried Nussbaummüller/Annabell Stübe: treemotion (Bucher Verlag)

– Sigrid Laube: Wolfgang Amadé Mozart (Holzhausen Verlag)

– Gerda Anger-Schmidt: Muss man Miezen siezen? (Residenz Verlag)

– László Varvasovszky: Bärenwortspielbuch (Bibliothek der Provinz)

– Susanne Fink: Bildende Kunst in Vorarlberg 1945-2005 (Bucher Verlag)

– The Book of Common Prayer and Common Worship (Eigenproduktion Christian Mariacher)

– Sibylla Zech: vision rheintal (Eigenverlag Vis!on Rheintal)

Dem Österreichischen Wörterbuch, Schulausgabe, 40. Auflage, (öbvhpt) wurde eine Belobigung ausgesprochen.

„Der Wettbewerb „Die schönsten Bücher Österreichs 2006“ kürt die überzeugendsten Titel der Buchproduktion des vergangenen Jahres“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Hauptverband. Am 22. Februar überreichen die Ministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Claudia Schmied, und der Präsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels, Alexander Potyka, die Auszeichnungen im Bundeskanzleramt.

Dabei kann der Hauptverband auch einen kleinen Rekord verzeichnen: In den Kategorien Allgemeine Literatur, Kunstbände und Fotobücher, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher und wissenschaftliche Bücher, Schulbücher und Sonderproduktionen stellten sich insgesamt 191 Bücher dem kritischen Urteil einer ExpertInnen-Jury. Das sind mehr Einreichungen als je zuvor.

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