Büchervernichtung in Eichstätt hat juristisches Nachspiel

Die Vernichtung von gut achtzig Tonnen alter Bücher aus den Beständen der bayerischen Kapuziner an der Katholischen Universität Eichstätt [mehr…] wird juristische Konsequenzen haben, hat die „Tagespost“ erahren. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ermittelt nun wegen Verdacht auf Untreue gegen die Bibliotheksleiterin Angelika Reich, nachdem die Erlanger Rechtsanwältin Ulrike Männlein Mitte Januar Strafanzeige gegen Reich erstattet hatte.

In der Erlanger Kanzlei sind fünf aus den Altpapiercontainern gerettete Bücher abgegeben worden. Drei der teilweise besterhaltenen und ledergebundenen Bände stammen aus dem siebzehnten beziehungsweise achtzehnten Jahrhundert: Die „Kurze katholische Auslegung aller feiertäglichen Evangelien“ (1626), die „Sermones Sancti“ von Thomae a Villa nova (1661) und das „Theatrum Asceticum“ (1747) gehören dem Freistaat Bayern.

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