Autor Dan Brown von Plagiatsvorwurf freigesprochen – passend zum Start der deutschen SAKRILEG-TB-Ausgabe

Ein weiterer Werbeschub? Passend zum morgigen Start der deutschen SAKRILEG-TB-Ausgabe ist Dan Brown heute in London vom Vorwurf freigesprochen worden, er habe den Inhalt seines Erfolgsromans Sakrileg bei zwei britischen Autoren abgekupfert [mehr…]. Selbst wenn Brown die grundlegenden Themen kopiert habe, seien sie „zu allgemein und nicht abstrakt genug“, als dass der Schriftsteller damit das Urheberrecht seiner Kollegen verletzt haben könnte, so Richter Peter Smith.

Brown selbst äußerte sich immer noch erstaunt darüber, „dass die Autoren den Fall überhaupt vor Gericht gebracht haben“. Der 41-jährige Schriftsteller hatte vor Gericht ausgesagt, dass er das 1982 erschienene Sachbuch von Michael Baigent und Richard Leigh mit dem Titel The Holy Blood and The Holy Grail („Der heilige Gral und seine Erben“) erst gelesen habe, als er mit „Sakrileg“ fast fertig gewesen sei.

Für die Kläger war der Rechtstreit ein lukratives Geschäft: Während „The Holy Blood and The Holy Grail“ seit Erscheinen kaum Interessenten gefunden hatte, verkaufte es sich seit Prozessbeginn nun rund zwei Millionen Mal. Dan Browns Roman ging bislang fast 40 Millionen Mal über die Ladentheke und wurde in 44 Sprachen übersetzt.

Hätten Baigent und Leigh mit ihrer Klage Erfolg gehabt, wäre der für Mai geplante Filmstart von „Sakrileg“ (mit Tom Hanks und Audrey Tautou) möglicherweise in Gefahr geraten.

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