Buchgemeinschaft
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Eine Buchgemeinschaft bietet ihren Mitgliedern Bücher exklusiv oder zu Vorzugspreisen an. Die Idee für dieses Vertriebssystem basiert auf der von Abonnements oder Pflichtabnahmeexemplaren pro Quartal. Ihr Grundgedanke besteht darin, einen festen Kundenstamm von Endabnehmern im Rahmen langfristiger Mitgliedschaften aufzubauen und an sich zu binden. Daher wird die Mitgliedschaft an einen regelmäßigen Kauf zu ermäßigten Preisen gebunden.
Wenn Buchgemeinschaften Lizenzen von Hardcover- oder Taschenbuchverlagen erwerben, schließen sie mit den Originalverlagen Verträge über die Verwertung von Nebenrechten ab. Damit gehören sie zum nach-produzierendem Gewerbe, stellen aber im Buchhandel ein besonderes Modell dar, da sie einerseits als Lizenznehmer verlegerisch tätig sind, gleichzeitig über ihre Läden oder als Versender direkt händlerisch auftreten.
Die Parallelausgaben der Buchgemeinschaften müssen laut Potsdamer Abkommen von 1994 folgende Kriterien erfüllen:
- Abnahmeverpflichtung
- Ausstattungsunterschied
- Zeitabstand
- Preisunterschied
