Analog ist der Trend: „Spiele und Puzzles“ mit deutlichem Umsatzplus

Aus Anlass des Starts der Internationalen Spielwarenmesse 2016 in Nürnberg informiert der Interessenverband der Spieleverleger in Deutschland Spieleverlage e.V. über den Geschäftsverlauf in einem der stärksten Felder des Gesamtspielwarenmarktes: mit der „anlagen Botschaft“: Der Bereich „Spiele & Puzzles“ konnte in einzelnen wichtigen Produktgruppen um rund 20% zulegen.

Hier die Belege für das „Treibhausklima für Umsätze in der Spielekiste 2015“, wie ihr Sprecher Fritz Gruber sagt:

Heißer Umsatzzuwachs von 10,3 % bei „Spiele und Puzzles“ im Geschäftsjahr 2015. Kinderspiele legten überproportional stark zu und erreichen ein Plus von über 20 %. – Auch bei Spielen für Kinder im Vorschulalter weisen die Verkaufszahlen deutlich nach oben und erreichen Zuwächse von mehr als 12 %. – Einen ähnlich starken Auftritt legte mit plus 17,8 % die klassische Supergruppe im Spielesegment, nämlich die Familienspiele, hin.

Bereits die Großwetterlage in den ersten zwei Dritteln des Jahres 2015 hatte die Umsätze bei Spielen und Puzzles auf ein quer durch alle Produktgebiete heiter stimmendes Umsatzhoch von über 8 % getrieben. Noch etwas heißer ging es dann sogar im Herbst und Winter des gleichen Jahres zu. Allein die Spiele für Kinder wiesen zum Abschluss des Geschäftsjahres Umsatzzuwächse von mehr als 20 % aus. Dichtauf gefolgt vom klassischen Familienspiel, das mit einem Plus von 17,8 % nachdrücklich unterstrich, dass es sich über die Jahre und Jahrzehnte hinweg nicht nur anhaltender, sondern immer wieder auch kräftig wachsender Beliebtheit erfreut. So überrascht es auch nicht, dass, einer Erhebung der GFK (Gesellschaft für Konsumforschung) zufolge, sich das Segment „Spielwaren“ mit einem Gesamtvolumen von 1,7 Milliarden auf Rang 2 der beliebtesten Geschenkideen in Deutschland befindet. Und zur Gruppe der umsatzstärksten Produktsegmente innerhalb des Spielwarenbereichs gehören traditionell „Spiele und Puzzles“.

Hermann Hutter, Vorsitzender der „Spieleverlage e.V.“, nimmt den auch in Zeiten vielfältiger elektronischer Games-Angebote kontinuierlich sich behauptenden und wachsenden Markterfolg klassischer Kinder- und Gesellschaftsspiele mit großer Genugtuung zur Kenntnis. „Wir,“ so Hutter, dürfen uns als Interessenvertreter der Spielebranche in Deutschland aber nicht nur über eine lebhafte Binnennachfrage freuen, sondern nach wie vor auch darüber, dass der deutsche Spieleverleger- und Erfindergeist in den letzten zwanzig Jahren weltweit eine Art Spielekulturrevolution in Gang gesetzt hat..“

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