„musikmarkt“ & „BuchMarkt“ bringen gleichzeitiges Round Table Gespräch: Piraten kompromissbereit beim Urheberrecht

Erste gemeinsame Story: Matthias Koeffler
mit dem Round Table Gespräch im musikmarkt

Sie sehen richtig: Es ist nicht der BuchMarkt, den unser Kollege Matthias Koeffler in Hand hält. Auch wenn sie die gleiche Überschrift zur Story sehen, wie sie bei uns im aktuellen Heft steht. In der Hand hält Koeffler die Ausgabe vom musikmarkt. Gemeinsam mit musikmarkt-Chefredakteur Stefan Zarges hat er das Round Table Gespräch zum Thema Urheberrecht, an dem auch zwei Mitglieder der Piratenpartei teilnahmen, organisiert.

Alles kam, weil in unserer Branche dauernd der der Zeigefinger geschwungen wird: „Passt auf, sonst geht es Euch wie der Musikindustrie.“ Koeffler wollte wissen, wie es dieser denn nun wirklich geht, und im Kollegengespräch unter Journalisten kam man schnell darauf, dass beide Märkte tatsächlich ähnliche Fragen umtreiben. Und die beginnen beim Urheberrecht.

Erst sollte es nur einer aus der Piratenpartei sein, zum Gespräch tauchten jedoch zwei Parteimitglieder auf: Enno Lenze, der auch Geschäftsführer im Berlin Story Verlag ist, und Mareike Peter, Studentin, mit dem Slogan „Antifaschistische Piraten“ auf dem T-Shirt und sehr schlagfertig. Mit am Tisch waren Börsenvereinsjustiziar Dr. Christian Sprang und der Geschäftsführer Bundesverband Musikindustrie Dr. Florian Drücke.

Das Gespräch entspann sich ziemlich schnell sehr munter und siehe da: Es gab auch positive Signale. So sind die Piraten gar nicht so eins, wie es scheint. Bei vielem ließen sich leichter Kompromisse finden, wenn die Themen öffentlich nicht so aufgebauscht würden, so Lenze. Und: Piraten sind zwar gegen den Abwarn-Missbrauch, können sich aber wohl vorstellen, dass Urheberrechtssünder erst einmal eine Verwarnung erhalten. Vorbild Frankreich. Davon weiß Drücke zu berichten. Am Ende waren die Konfrontationslinien klar, es trug aber auch zum gegenseitigem Verstehen bei. Sie finden es im aktuellen BuchMarkt-Heft ab Seite 30.

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