Das Autorengespräch zum Wochenende Sofie Sarenbrant über den „perfekten“ Schweden-Krimi

Sofie Sarenbrant wird schon als neuer Star der Krimi-Szene gefeiert. Am 17. Februar erscheint nun ihr neuer Krimi Der Mörder und das Mädchen bei Aufbau, der mit 250.000 verkauften Exemplaren das meistverkaufte Taschenbuch in Schweden war. Anlass, da  nachzuhaken:

BuchMarkt: Frau Sarenbrant, worum geht es in Ihrem Buch?

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Sofie Sarenbrant: Am Morgen nach einer Hausbesichtigung wird der Vater der Familie, die dort noch lebt, tot aufgefunden. Es gibt keine Anzeichen für einen Einbruch. Die Tatwaffe ist eines der Küchenmesser der Familie. Der Ermittlerin Emma Sköld wird der Fall übertragen. Sie verdächtigt die Frau des Mannes die Mörderin zu sein, doch als weitere Morde stattfinden, die mit Hausbesichtigungen zu tun haben, ist ihre Theorie nicht mehr haltbar. Welche Wahrheit liegt in den Ereignissen in dieser scheinbar idyllischen wohlhabenden Wohngegend? Und welche Verbindungen bestehen zwischen den Opfern?

Sie schreiben ausschließlich Krimis. Was reizt Sie an diesem Genre?

Ich habe schon als Kind die Bücher von Agatha Christie verschlungen, und ich liebe es bis heute, Krimis zu lesen. Es ist ein faszinierendes Genre, weil es spannend und unterhaltsam ist, ich aber auch wichtige Themen aufgreifen kann, wie eben häusliche Gewalt oder Gleichberechtigung. Vermutlich habe ich das Genre aber auch gewählt, weil es mir die Gelegenheit gibt, meine Ängste zu verarbeiten. (Quelle: Buchjournal)

Mit welchem Argument kann der Buchhändler das Buch am besten verkaufen?

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Der Mörder und das Mädchen hat allein in Schweden mehr als 250.000 Exemplare verkauft und war das meistverkaufte Taschenbuch in Schweden, auf einem sehr umkämpften Krimimarkt. Das Buch wird in sechs Sprachen übersetzt. Um ein Krimimagazin zu zitieren: „Der Roman ist rasant, fesselnd, er macht süchtig und hat ein mordsmäßiges Ende.“

Welche Leserschaft soll angesprochen werden?

Der Roman ist für jeden Leser, der eine starke weibliche Hauptfigur und einen Pageturner mit einem unerwarteten Ende mag. Sowie für Frauen meines Alters –  Frauen Mitte, Ende dreißig.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Familie?

Als die Kinder klein waren, war das für uns schwierig. Damals waren mein Mann und ich beruflich sehr eingespannt. Heute sind unsere Töchter zehn und zwölf, und seit gut vier Jahren bin ich freiberufliche Autorin und damit flexibler als früher. Aber nach wie vor ist es wichtig, die Aufgaben zu teilen.  (Quelle: Buchjournal)

Ihr momentanes Lieblingsbuch?

Ich bin gerade dabei , das neue Buch von Lars Kepler zu lesen, auf das ich mich schon eine ganze Weile freue: Kaninjägaren – The Rabbit Hunter

In der letzten Woche sprachen wir mit Takis Würger über seinen Roman „Der Club“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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