Buchpremiere mit Rafael Horzon und die erste monothematische Buchhandlung in Berlin

Die Kantine am Berghain in Berlin Friedrichshain war dem Ansturm kaum gewachsen. Viele hundert Besucher wollten die Lesung zur Buchpremiere von Rafael Horzons Das weiße Buch (siehe Klatsch & Tratsch im BuchMarkt 9/2010) nicht verpassen. Und die anschließende Party auch nicht.

Rafael Horzon (Foto) habe sich für ein weißes Buch entschieden, weil Mao und C. G. Jungk ein rotes und Gaddafi ein grünes Buch haben, erklärte Jonathan Landgrebe, der kaufmännische Geschäftsführer des Suhrkamp Verlag]s, in dem das Buch erscheint. Wie schon bei der Lesung beim Sommerfest im Literarischen Colloquium [mehr…] las der Schauspieler Marc Hosemann wunderbar vor, während Rafael Horzon – wie in der Einladung angekündigt – daneben stand und schwieg.

Anwesend waren einige Protagonisten des Buches. Auch Helene Hegemann wurde gesichtet, die laut Horzon als Praktikantin bei ihm arbeitet. Wahr oder erfunden? Das fragt man sich auch so manches Mal bei der Lektüre des weißen Buches.

Rafael Horzon, der sich lieber als Unternehmer denn als Künstler sieht, beschreibt darin sein Leben und seine zahlreichen Unternehmen wie Partnertrennungsagentur, Nachtklub, Apfelkuchen- und Möbelhandel.

Monothematische
Buchhandlung

Und seine jüngste Geschäftsidee hat er auch schon umgesetzt: In der Torstraße 94 eröffnete er die erste monothematischen Buchhandlung der Welt, die Sach- und Fachbuchhandlung, die nur ein einziges Produkt im Angebot hat: „Das weiße Buch“ von Rafael Horzon.

http://www.sachundfachbuchhandlung.de

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