Kooperationen Neun Schriftsteller-Verbände gründen Literaturlobby: Netzwerk Autorenrechte engagiert sich für die Belange von Autorinnen und Autoren

Rückschläge beim Urhebervertragsrecht, Stagnation bei der Regulierung von Plattformen, Aufschwung der Piraterie: Vor diesem Hintergrund wurde am 2. Oktober 2016 in Berlin auf Initiative der Schriftstellerin Nina George eine neue, starke Lobby für Buchautorinnen und -autoren konstituiert: Das Netzwerk Autorenrechte, gegründet von den größten deutschsprachigen Schriftsteller- und Schriftstellerinnen­organisationen, darunter das PEN-Zentrum Deutschland, der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), das Syndikat und die Mörderischen Schwestern e.V.

Intensiver Austausch, verbandsübergreifende Kooperationen und Erklärungen sowie eine repräsentative Stimme gegenüber Politik und Branchenakteuren bei der Vertretung der Rechte von (Buch)-Autorinnen und Autoren sind die erklärten gemeinsamen Ziele der Initiative.

Zu ihr gehören: Die 42er Autoren, die Autorinnen­vereinigung, der Bundesverband junger Autoren BVjA, Die Mörderischen Schwestern e.V., das Phantastik-Autoren-Netzwerk PAN, das deutsche PEN-Zentrum, das Syndikat, das Three Seas’ Writers’ and Translators’ Council (TSWTC) und der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Das Netzwerk repräsentiert damit über 7000 Autorinnen und Autoren der Literaturbranche.

„Autorinnen und Autoren brauchen genau jetzt eine Lobby“, erklärt Impulsgeberin Nina George. „Ob gegenüber Politik, Verlagen, Bibliotheken, Digitalunternehmen, Geräte­herstellern oder Gesetzgeber. Damit die Autorinnen der Zukunft weder von Mäzenen noch Subventionen abhängig sind.“

Die erste gemeinsame Erklärung des Netzwerk Autorenrechte zum Regierungsentwurf zum Urhebervertragsrecht fordert ein klares Bekenntnis zu fairen Konditionen für Berufskünstlerinnen und -künstlern.

Mehr Infos auf www.netzwerk-autorenrechte.de

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