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Medien 28.01.2016 11:39

Buchmesse Leipzig betritt "Neuland" und ermöglicht Einblicke in die Zukunft der Buch- und Medienwelt / Hier alle Startups

Erstmals eröffnet die Leipziger Buchmesse mit dem Bereich Neuland 2.0 ein "Startup-Village für junge Unternehmen mit frischen Ideen für die Buch- und Medienbranche", wie Messechef Oliver Zille sagt. Für die Premiere hat eine dreiköpfige Jury 14 Startups ausgewählt.

Sie können ihre innovativen Ideen im Neuland 2.0 auf der Leipziger Buchmesse an zwei Tagen, 18. und 19. März, in Halle 5 interaktiv präsentieren. Das Startup-Village lädt die Besucher ausdrücklich zum Entdecken, Testen und Bewerten der Prototypen vor Ort ein. Das neue Angebot der Leipziger Buchmesse richtet sich (Zille) "insbesondere an die Generation der Digital Natives". Mit dem Projekt Neuland 2.0 geben wir neuen, innovativen Ideen und Produkten für den Buchmarkt und deren Köpfen in ganz neuer Form einen herausgehobenen Auftritt“ sagt der Direktor der Leipziger Buchmesse. „Vor einem breiten, medienaffinen Publikum aus Lesern und Branchenfachleuten erwarten wir uns neue Impulse für Kreation und Vermarktung von Inhalten."


Neben der Präsentationsfläche für die Produktideen bietet eine Bühne, moderiert von Kim Richters(Gründerszene), ausreichend Raum, Besucher und Geschäftspartner von der Idee zu überzeugen. Ein Loungebereich ermöglicht zusätzlich individuelle Gespräche.

„Über 30 Ideen wurden zur Premiere von Neuland 2.0 eingereicht. Alle waren in ihrer Art einmalig und spannend, sodass es uns nicht leicht fiel, eine Auswahl zu treffen. Wir haben die eingereichten Ideen ausgiebig auf Herz und Nieren getestet und uns am Ende für 14 sehr starke Projekte entschieden“, erklärt Martin Kurzhals im Namen der dreiköpfigen Jury. „Insgesamt sind wir begeistert von der Kreativkraft der deutschen Medien-Startups. Es muss uns nicht bange werden, wie es mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland in den nächsten Jahren weitergeht.“ Zur Fachjury gehörten Martin Kurzhals (StoryDOCKS GmbH), André Nikolski (Basislager Coworking) und Eric Weber (SpinLab - The HHL Accelerator).

Hintergrund der Bewerbung

Für das Neuland 2.0 konnten sich bis zum 17. Dezember Unternehmen bewerben, die nicht länger als fünf Jahre am Markt agieren und auf Wachstum ausgerichtet sind. Das vorgestellte Produkt sollte innovativ und technologiegetrieben sein, jetzt oder in der Zukunft eine Relevanz für die Buch- und Medienbranche haben und auf der Leipziger Buchmesse mindestens als Prototyp verfügbar sein.

Das sind die Firmen im Neuland 2.0:

Web-basiertes Kollaborationstool: Beemgee
Das web-basierte Kollaborationstool „Beemgee“ hilft Autoren und Lektoren, Geschichten gemeinsam zu erarbeiten und zu strukturieren. Statt Notizzetteln, Karteikarten und Post-its werden alle Ideen mithilfe der Online-Software im virtuellen Writers’ Room notiert und in eine Narrative sortiert. Zur Leipziger Buchmesse stellt das gleichnamige Berliner Unternehmen sein Produkt erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. http://www.beemgee.com

Digitaler Service: Blinkist
Der digitale Service „Blinkist“ ist seit 2013 auf dem Markt. Er bietet Kernaussagen von Sachbüchern in einem für mobiles Lesen optimierten Format – sogenannte blinks – an. Vorteil: Geübte Sachbuchleser und Neu-Einsteiger können sich schnell und unkompliziert einen Überblick über neue Titel verschaffen, bevor sie sich für den Kauf eines Buches entscheiden. Der digitale Service der Firma Blinks Labs unterstützt so das lebenslange Lernen im Alltag. http://www.blinkist.com

App: Papego
Gemeinsam mit dem Piper Verlag präsentiert das Hamburger Unternehmen Briends zur Leipziger Buchmesse die Weltneuheit „Papego“. Die App ermöglicht das digitale Weiterlesen gedruckter Bücher auf Smartphones oder Tablets. Der Leser muss sich nicht mehr zwischen Buch und E-Book entscheiden. Die App ist für Leser kostenlos und wird von Verlagen finanziert, die dadurch einen Mehrwert für ihre gedruckten Bücher erhalten. http://www.papego.de

Browserbasiertes multimediales Schulbuch: mBook
Die süddeutsche Firma Institut für digitales Lernen bringt seinen bereits weit entwickelten Prototyp „mBook“ nach Leipzig. Hinter dem Namen verbirgt sich ein browserbasiertes lehrplankonformes, multimediales Schulbuch im Fach Geschichte, das mit Ergänzungen deutschlandweit eingesetzt werden kann. Das mBook ist auf die inhaltlichen, technischen, methodisch-didaktischen und alltagspraktischen Herausforderungen der (schulischen) Gegenwart ausgerichtet. http://institut-fuer-digitales-lernen.de/startseite/

Passgenaue Reiseziele finden: Knowhere
Jeder kennt es – beim Blick auf einen weißen Sandstrand oder ein im Schnee versunkenes Tal ist das Fernweh sofort da. Diese Sehnsucht will das Startup „knowhere“ stillen. Statt über übliche Eingabemasken werden Urlaubsziele per Foto aufgezeigt und geben so beste Einblicke in Landschaft, Freizeitangebot und Unterkunft. Angereichert werden die Urlaubsziele mit Informationen übers Wetter, geprüften Restauranttipps und Sportmöglichkeiten. Das Ergebnis? Passgenaue Empfehlungen die Fernweh-Patienten sicherlich helfen. http://www.knowhere.to

Online-Plattform für Autoren: lituro
lituro, eine Marke aus Saarbrücken, präsentiert zur Leipziger Buchmesse die gleichnamige Online-Plattform. Autoren können mit lituro einfach, schnell und ohne technisches Wissen ihre eigene Homepage bauen. Seit dem Start im August 2015 haben sich bereits mehr als 1.000 Autoren auf der Plattform angemeldet. http://www.lituro.de

Web-Information-Manager: link.fish
Einen Prototyp des Web-Information-Managers „link.fish“ zeigt die gleichnamige Berliner Firma zur Leipziger Buchmesse. Das Book-Marking-Tool wurde entwickelt, um Daten aus URLs und Links zu extrahieren, inhaltsgerecht darzustellen und so leichter nutzbar zu machen. http://link.fish (die URL ist noch im Aufbau)

Online-Plattform für Literatur: log.os
Connecting books and people – unter dieser Überschrift bietet das Berliner Start-Up log.os die gleichnamige Online-Plattform an. Die Plattform ist Soziales Netzwerk und Marktplatz zugleich, auf dem jedes Buch dank der eingebauten Reader-Technologie direkt gekauft, gelesen und kommentiert werden kann. http://www.logos.social

Medienserver: pixelcraftbooks
Die in Leipzig ansässige Firma pixelcraftbooks präsentiert den Prototypen eines selbst-suffizienten Medienservers gleichen Namens für die lokale Bereitstellung von digitalen Inhalten. Hintergrund: Auch E-Books brauchen einen Händler, einen Vertriebsweg, der ihre Inhalte für Leser sichtbar macht. Mithilfe des Medienservers „pixelcraftbooks“ können lokale Inhalte ohne Zwischenschritt sichtbar gemacht werden. http://www.pixelcraftbooks.com

Online-Plattform für Lizenzen: Rightsdesk
Lizenzrechte sind der Motor der Buchbranche. Warum sollten sie nicht auch auf einer Online-Plattform gehandelt werden? Diese Lücke schließt Rightsdesk. Der Katalog umfasst schon jetzt mehr als 10.000 kuratierte Titelrechte von vier renommierten Lizenzagenturen im deutschsprachigen Raum. Die Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich besteht seit dem Sommer 2014 und betreibt unter dem Namen „Rightdesk“ eine Online-Plattform für den Austausch von internationalen Lizenzrechten zwischen professionellen Marktteilnehmern http://www.rightsdesk.com

Printed Electronics for Print Media: Saralon
Die Saralon GmbH – eine Ausgründung des weltweit führenden Forschungsinstituts für gedruckte Elektronik (pmTUC) in Chemnitz, hat eine Reihe innovativer Tinten entwickelt, die es Druck- und Verpackungsindustrie erlaubt, elektronische Anwendungen mittels konventionellen Druckprozessen zu fertigen. In Leipzig stellt die Firma interaktive Lösungen für Point-of-Sale Kommunikation, Promotion sowie funktionale Verpackungen vor, die gedruckte Displays, Schaltungen, Sensoren, Batterien sowie elektroluminiszente Farben beinhalten. http://www.saralon.com

Marketing mit künstlicher Intelligenz: Sensape
Fühlen ist menschlich. Nicht nur. Bildsensoren und ein spezieller Algorithmus sorgen dafür,
dass der "Sensape Chimp" Kunden – ob im Handel oder auf einer Messe – sieht, versteht und auf sie reagiert. Der Chimp, ein Hard- und Software-Bundle mit Monitor, Computer und Bildsensor kann beispielsweise Alter, Geschlecht und Emotionen der Kunden erkennen und angemessen reagieren und interagieren. Eine zielgerichtete Kundenansprache wird so garantiert. http://www.sensape.com

Lesetechnologie und E-Reader: Spritz und Spritzahead
Aus Bosten (USA) reist die Firma Spritz Technology nach Leipzig an. Sie stellt die neue Lesetechnologie „Spritz“ und den passenden E-Reader „Spritzahead“ vor. Bei der Lesetechnologie hat der Nutzer nicht den vollständigen Text vor sich. Spritz zeigt einzelne Wörter hintereinander an der gleichen Stelle an. Mittels geschickter Ausrichtung und Rhythmisierung resultiert ein fokussiertes Leseerlebnis mit höchstem Verständnis – insbesondere für Nutzer mit Leseschwächen. Im E-Reader Spritzahead sieht der Leser das gewohnte eBook und wählt aus, welche Teile er „spritzen“ will. Das bedeutet leichte Navigation im Text und gewohnten Überblick. http://www.spritzinc.com

Transmedia-Storytelling-Technologie: CIMMS
Combined Infrastructure and Media Management System, kurz:„CIMMS“, lässt den Leser Teil einer Story werden. Die Technologie der Leipziger Firma Thadeus Roth - Alternate Reality Strategies führt automatisch personalisierte aufeinander abgestimmte Ansprachen über Alltagsmedien wie Telefonie, SMS, Social Media oder die Post aus. Im Zusammenspiel mit einem eigens entwickelten Storytelling-Konzept vermittelt sie so Inhalte direkt an den Leser und bindet ihn in die Geschichte mit ein. Es entstehen eine starke Bindung zum Stoff und neue Vermarkungs- bzw. Vertriebspotenziale. http://www.thadeus-roth.de




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