Veranstaltungen 18.10.2012 13:47
Bilder vom "Fantastischen" Bergfest auf dem mediacampus

Fantasy auf dem mediacampus
Gestern Abend wurde auf dem
mediacampus in
Frankfurt gefeiert, und zwar gleich doppelt: Die 120 Auszubildenden begingen ihr Bergfest, die Reihe
Piper Fantasy ihr zehnjähriges Bestehen.
Die jungen Damen trugen lange Kleider, die Farbe Schwarz herrschte vor. Die jungen Männer hatten sich Äxte und Schwerter gebastelt, manch einer fiel mit einem umgehängten Bart auf. Phantasievoller Kopfschmuck ergänzte das Outfit der Azubis. Zum Ambiente im Café Libresso gehörte ein großes Cover: 10 Jahre
Piper Fantasy.
„Ihr seht wirklich toll aus!“, begrüßte
Monika Kolb-Klausch, Geschäftsführerin des mediacampus, die jungen Leute.
Das Fest mit anschließender Party stand natürlich im Zeichen von Fantasy. Dazu waren Piper Fantasy-Verkaufsleiter
Tino Uhlemann, Programmleiter
Carsten Polzin sowie der Autor
Markus Heitz angereist. Für fantastische Musikbegleitung sorgte
Jan Heinke mit einem skurril anmutenden Stahlcello.
„Ich bin überrascht, wie gut das hier alles aussieht und was ihr aus dem Raum gemacht habt“, lobte Carsten Polzin die Ideen der Azubis und wünschte sich so viel Fantasie in jeder Buchhandlung. Er hatte das erste, vor zehn Jahren erschienene Piper Fantasy-Programm mitgebracht und verglich es mit der neuesten Ausgabe: „Da hat sich einiges verändert.“
Nach einem musikalischen Intermezzo, das schon auf die Lesung einstimmte, trug Markus Heitz drei Szenen aus seinem neuesten Fantasy-Abenteuer
Die Legenden der Albae III. Dunkle Pfade vor. Auch er lobte das Publikum: „Cool, die Hälfte der Romanfiguren sitzt heute hier!“ Markus Heitz hatte übrigens vor wenigen Tagen zum zehnten Mal den
Deutschen Phantastik Preis auf der BuchmesseCon in Dreieich erhalten.
Nach der Lesung gab es eine Fragerunde. Die Azubis wollten wissen, wie der Autor seine Ideen findet. „Man muss nur die Augen offen halten, dann entstehen Ideen. Und zwar unkontrollierbar“, antwortete Markus Heitz. Auf mögliche Verfilmungen angesprochen, meinte er, dass dies zwar eine schöne Sache wäre, aber auch ziemlich langwierig und kompliziert sei.
Zum Schreiben gekommen sei er mit 14 Jahren, „bei mir gab es ein extremes Ungleichgewicht zwischen Mathe und Sprachen. Ich entschied mich für die Sprache.“ Markus Heitz studierte Germanistik und Geschichte und war zehn Jahre journalistisch tätig. 2002 erschien sein erstes Buch
Schatten über Ulldart, damals noch im
Heyne Verlag, 2004 wechselte er zum
Piper Verlag. Lieblingsbücher unter seinen eigenen Werken habe er nicht, da gehe es ihm wie der Mutter, die alle Kinder gleich gern hat.
Was andere Menschen über den Autor sagen, sei im „schnurz“. Und was heiße hier „bloß“ Fantasy? „Auch das muss stimmig sein“, bekräftigte der Autor. Er habe übrigens auch Klassiker gelesen. „Das schadet nie. Und
Theodor Storm ist richtig großes Kino“, urteilte er.
Die Party ging anschließend in der Piper Lounge auf dem mediacampus mit Tanz und Musik weiter.
JF