+++Umgeblättert+++ 18.10.2012 09:01
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Richard Fords "Kanada" ist auch ein halber Krimi
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
Weiter Streit-Geplänkel um
Suhrkamp, jetzt geht es um eine Immobilie von
Ulla Unseld-Berkéwitz im Berliner Stadtteil Nicolassee, die Suhrkamp für Veranstaltungen angemietet hatte. Mitgesellschafter
Hans Barlach moniert, nicht gefragt worden zu sein.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Als meine Eltern einen Raubüberfall begangen haben“: Der neue Roman
Kanada von
Richard Ford bei
Hanser ist auch ein halber Krimi. Ford sei Meister der überpräzisen Menschendarstellung.
„Ein Zwilling stirbt selten allein“: Viel Material, viel Konstruktion: Der Roman
Nicht ganz schlechte Menschen von
Helmut Krausser bei
Dumont.
China reagiert auf die Rede von
Liao Yiwu, dem Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels. So wird sie unter anderem als „hysterisch“ bezeichnet - was nicht anders zu erwarten war...
Gemeldet wird der erneute Booker Preis an
Hilary Mantel.
Auch hier
Suhrkamp und
Barlach, die Miete betrage pro Monat 6000 Euro, heißt es hier. Damit wolle Barlach den Führungsanspruch bei Suhrkamp deutlich machen, nehme aber die jüngsten Erfolge nicht zur Kenntnis.
Süddeutsche Zeitung
„Ein Tag im Leben des Folterers“: Mit
Stadt ohne Himmel beendet der persische Schriftsteller
Hassan Cheheltan seine Trilogie über die Stadt Teheran (
C.H.Beck).
„Man probiert, was geht“:
Norbert Bolz will in
Das Gestell die Technik selbst denken - und scheitert (
Wilhelm Fink).
„Der Konkurrenzdruck ist mörderisch“: Der Germanist
Wolfgang Frühwald über Plagiate in der Wissenschaft und falsche Bewertungsmaßstäbe. Er fordert, Doktoranden intensiver zu betreuen und Dissertationen nicht nur nach ihrem Umfang zu bewerten.
Die Welt
Heute auch nichts.