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++ Umgeblättert ++ 24.09.2012 08:44

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein parodistischer Adalbert Stifter ist zu entdecken

++ Umgeblättert ++
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau


Großes Interview mit John Irving, dessen neuer Roman In einer Person im Spätherbst erscheinen wird. Der Autor hat eine Lesetour in Deutschland geplant.

Frankfurter Allgemeine Zeitung


Die reiche Literaturgeschichte des Besitzens: Harald Weinrich Über das Haben. 33 Ansichten (C.H. Beck)

Ein ganz anderer Adalbert Stifter: Seine späten Erzählungen offenbaren parodistische Töne: Nachkommenschaften (Jung und Jung).

Annotationen
„Gedankenmüll“ und „beschämend“: Julia Schramm Klick mich (Knaus).

Robert Sedlacek Wiener Wortgeschichten (Haymon).

Andrew Hugill Pataphysics (MIT Press).

Personalien der Woche
Donna Leon wird am Freitag 70.

Neue Wirtschaftsbücher
Peter Altmiks Noch eine Chance für die soziale Marktwirtschaft? (Olzog).

Thomas D. Zweifel Der Rabbi und der CEO (Linde).

Die Welt


Interview mit Chad Harbach, dessen Baseball-Roman Die Kunst des Feldspiels (DuMont) in den USA ein Bestseller war.

Baru Die Sputnik-Jahre (Reprodukt).

Süddeutsche Zeitung


Yvonne Nilges Schiller und das Recht (Wallstein) – Schiller als Vordenker des modernen Rechtsstaates.

Europäische Landschaftsfotografie: Sense of Place (Prestel)

Keine Illusionen mehr über ein neues politisches Lateinamerika: Antonio Ungar Drei weiße Särge (S. Fischer)

Lesetipp: Julia Schramm ist ja nicht die einzige Piratin, die mit Büchern reich werden will. Marina Weisband, ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, schreibt auch ein Buch, das der Tropen Verlag im März herausbringen will. Es soll als E-Book ohne Kopierschutz erscheinen, anders als das Werk ihrer Parteikollegin Julia Schramm. Sie habe durchgesetzt, dass Tropen nur verwarnt, anstatt kostenpflichtig abzumahnen, sollten illegale Kopien auftauchen. Zeichnet sich jetzt ein Showkampf zwischen den Piratinnen ab? Hier gehts zum Artikel


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