+++Umgeblättert+++ 08.09.2012 09:28
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Rainald Goetz spaltet das Feuilleton und Herder in Rom hat geschlossen
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Staubsaugen im Iran“: Der letzte Teil der Iran-Triologie von
Amir Hassan Theran, Stadt ohne Himmel (
C.H. Beck) ist der düsterste.
„Die Party ist vorbei“: Aufstieg und Fall eines Topmanagers, darum geht’s in
Rainald Goetz‘ neuem Roman
Johann Holtrup (
Suhrkamp).
In Serbien kam eine Liste kritischer Künstler ans Tageslicht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Sechs Monate sind eine Ewigkeit“:
Guillaume Sorel und Laurent Seksik im „klugen“ Grafik Novel über die
Die letzten Tage von Stefan Zweig in Brasilien,
Jacoby & Stuart
„Die Gruft des Hexers“:
Cornelia Funke führt
Reckless – Lebende Schatten (
Dressler) fort.
„Wer weiß, wohin ein Brief uns bringt?“: In
Das dreizehnte Kapitel macht
Martin Walser in einer scheinbar veralteten Kommunikationsform ein modernes Lebensprinzip möglich (
Rowohlt).
„Man hat so lange Glück, bis es einen verlässt“:
Stephan Thomé schickt in seinem Roman
Fliehkräfte seinen Protagonisten auf eine Odyssee quer durch Europa, die auch durch die Vergangenheit führt (
Suhrkamp).
Horacio Vázquez-Rial ist gestorben (
Warum ich kein Linker mehr bin,
Tango, der dein Herz verbrennt (
Piper).
Süddeutsche Zeitung
„Der große Rundumschlag gegen die Nullerjahre“: Zeitungsstoffe durch den Fleischwolf gedreht, die eigenen Figuren als Flaschen vorgeführt und doch keine Erkenntnis gewonnen: Lang erwartet und große angekündigt, und am Ende nur Kopfschütteln, so die SZ über
Rainald Goetz‘ Roman
Johann Holtrop bei (
Suhrkamp).
„Auf dem brüchigen Eis des endlichen Lebens“: Eine Seite über die Neuübersetzung von
Meister und Margarita von
Michail Bulgakow bei
Galiani.
Deutschrömer in Trauer: Die
Herder Buchhandlung in Rom ist seit letzten Montag zu. Eine 87-jährige Geschichte geht damit zu Ende. „Herder, das war ein Schaufenster deutscher Kultur in Rom“
Bundesweiter Aktionstag gegen die neue Gebührenordnung der GEMA.
Die Welt
„Zersägen bringt Segen“: Geldsegen.
Ferdinand von Schirachs Bücher über wahre Verbrechen wurden Millionenseller. Seitdem ahmen zahlreiche Epigonen das Erfolgsmuster nach. Der Trend geht zum Zweitmord. Zitiert wird Lektorin
Margit Ketterle: „Bei True Crime verkauft sich noch das fünfzehnte ähnlich gelagerte Buch gut“
„Auf vieler Messer Schneiden“:
Bernd Eichingers Witwe Katja hat ein Buch über sein Leben geschrieben
BE bei
Hoffmann und Campe
16 Seiten
Literarische Welt.