+++Umgeblättert+++ 07.09.2012 09:02
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Martin Walsers dreizehntes Kapitel
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Dekorateure des Nichts“:
Martin Walsers
Das dreizehnte Kapitel über einen Verliebten, der sich zum Narren macht, „ist einfach wieder hinreißend“ (
Rowohlt) (lohnt sich dazuhaben morgen erscheint eine Besprechung in der FAZ).
Gallimard kauft
Flammarion für rund 250 Mio. Euro und wird damit zum drittgrößten Verlag in Frankreich.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stiftung Buchkunst zeichnet
Judith Schalanskys selbst gestalteten Roman
Der Hals der Giraffe (
Suhrkamp) zum schönsten Buch des Jahres aus.
Jürgen Nordmann über eine Tagung Neoliberaler in Prag, von ihm stammt das Buch
Der lange Marsch zum Neoliberalismus im
VSA-Verlag.
„Im Gehege des Wirtschaftsungeheuers“:
Rainald Goetz‘ Roman
Johann Holtrop (
Surkamp) ist da. Darin erweist er sich als guter Zeitdiagnostiker und kalter Satiriker, aber als nicht so doller Romancier.
„Poetische Buchstabenwälder“:
Ulf Erdmann Zieglers Roman
Nichts Weißes fasst eine Epoche und ihre Generationen in 26 Zeichen (
Suhrkamp.
Annotiert wird unter:
o „Montaignes Erbin“:
Sarah Bakewell,
Wie soll ich leben?,
C.H.Beck
o „Humboldts Biograf“:
Lothar Gall:
Wilhelm von Humboldt,
Propyläen
o „Knigges Nachkommen“:
Franziska von Malaisé Behave!,
Diederichs
Zwei Spalten über das Ende von
Bouvier in Bonn, nichts, was nicht schon gesagt wurde…
Süddeutsche Zeitung
Kurt Kister antworte auf
Robert Menasses Europa-Rede von gestern.
„Geheimnisse der Minne“: Der Mediavist
Peter Wapnewski, der Gründungsdirektor des Wissenschaftskollegs in Berlin ist, wird 90 Jahre alt.
Gerhard Schuster stellt den Briefwechsel zwischen
Rudolf A. Schröder und
Rudolf Borchardt erneut vor (erscheinen 2001-2003 bei
Hanser).
„Das Leben ist kein Sketch“: Die Autobiografie des Comicers
Graham Chapman, Gründer von
Monty Pyton erscheint erstmals auf Deutsch.
Autobiografie eines Lügners,
Haffmans & Tolkemitt, das Buch ist ein überdrehter Erlebnisaufsatz.
„Kontinent im Würgegriff“: Über die Macht der Drogenkartelle und Mörder als Wohltäter geht es in
NarcoZones von den Herausgebern
Huffschmid/Vogel/Heidhues/Krämer/Schulte/ beim Verlag
Assoziation A.
Kinder- und Jugendliteratur:
"Sehnsuchtsort Xanadu":
Der vergessene Mantel (
Carlsen) von
Frank Cottrell Boyce zeigt, "wie zwei Jungen aus der Mongolei das Leben in einer kleinen englischen Schule aufmischen".
"Rette die Welt":
Schatten des Dschungels (
Beltz & Gelberg) von
Brandis & Ziemek ist ein "Zukunftsthriller über Umweltschutz und Ökoterrorismus".
Empfohlene Taschenbücher:
Jenny Han:
Die Apfel-Prinzessin (
dtv Reihe Hanser)
Asa Lind:
Ellika Tomson und ihre Entdeckungen im blauen Haus (
Gulliver) mit Illustrationen von
Philip Waechter.
Die Welt
Elmar Krekeler empfiehlt Krimis aus Dänemark, das gar nicht so beschaulich ist, wie sich in
Susanne Stauns
Totenzimmer bei
Tropen zeigt.
„Unendliches Chaos“: 2008 nahm sich
David Foster Wallace das Leben, jetzt gibt es eine erste Biografie:
D.T.Max,
Every Love Story is a Ghost Story,
Granta (auf Englisch).
„Wo die Theologie an Glück grenzt“:
Martin Walser stellt im Berliner Ensemble seinen neuen Roman
Das dreizehnte Kapitel vor (
Rowohlt), siehe auch bei uns
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