Stiftung Buchkunst 06.09.2012 16:33
Das Schönste erzählt von einem langen Hals

Der Preis der Stiftung Buchkunst
Gestern Abend wurden im
Museum für Angewandte Kunst in
Frankfurt die Urkunden der
Stiftung Buchkunst 2012 verliehen. Dabei gab es einige Änderungen im Wettbewerb um die schönsten Bücher
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Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Stiftung Buchkunst ging an
Der Hals der Giraffe von
Judith Schalansky, erschienen im
Suhrkamp Verlag, Berlin. Die Illustrationen sowie Satz, Typografie und Gestaltung stammten von der Autorin, für Druck und Buchbindung zeichneten
Friedrich Pustet KG, Regensburg, für die Herstellung
Ute Fahlenbrock, Suhrkamp Verlag, verantwortlich.
Insgesamt wurden je fünf Bücher in den fünf Kategorien Allgemeine Literatur; Wissenschaftliche Bücher, Schulbücher, Lehrbücher; Ratgeber, Sachbücher; Kunstbücher, Fotobücher und Ausstellungskataloge sowie Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet.
Außerdem wurden drei Förderpreise an junge Buchgestalter, jeweils mit 2000 Euro ausgestattet, vergeben.
Erstmals fand die Auszeichnung der schönsten deutschen Bücher nicht während der Buchmesse, sondern räumlich und zeitlich getrennt von ihr in einer besonderen Veranstaltung statt, auf der die
Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst,
Eva Kühne-Hörmann die Preise verlieh und Dr.
Peter Frey,
ZDF-Chefredakteur die Laudatio hielt.
„Wir wollen Sie zu Stars machen!“, kündigte
Karin Schmidt-Friderichs, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Buchkunst, vor der Übergabe der Urkunden an. Fotografen und Fernsehteams warteten bereits, um die ausgezeichneten Grafiker, Hersteller, Typografen, Gestalter, Buchbinder und nicht zuletzt die Verleger ins rechte Licht zu setzen.
JF
Fotostrecke

Der Preis der Stiftung Buchkunst

Kategorie Wissenschaftliche, Schül- und Lehrbücher: Schichten einer Region, Jovis Verlagichten einer

Ratgeber, Sachbücher: Heyerdahl, mareverlag

Kunst-, Fotobücher, Kataloge: Lovebugs, Coffee and Cigarettes, Christoph Merian Verlag

Förderpreis; LeibEigenschaften, Uni Bremen

Allgemeine Literatur/Reihengestaltung, Weidle Verlag

Alexandra Sender gratuliert Stefan Weidle und Friedrich Forssmann