++ Umgeblättert ++ 26.05.2012 09:17
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und "das Buch zur Bewegung" und Papst Johannes XXIII ist ein "Revoluzzzer vor dem Herrn"
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Was jeder wusste, aber keiner sagte“: Gemeint ist damit
Bernd Schröders „filigraner“ Roman
Auf Amerika (
Hanser).
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Heute Hörbücher:
Vorgestellt werden
Die Schönen und Verdammten von
F. Scott Fitzgerald (
Diogenes) und
Unerwartet Marseille, der Live-Mitschnitt einer Lesung von
Peter Kurzeck (
Stroemfeld).
Neue Sachbücher:
„Rosinen sind nichts für die Affenmathematik“:
Julia Fischer hat mit
Affengesellschaft „ein exzellentes und kurzweiliges Buch darüber geschrieben, wie wir den Fähigkeiten unserer nächsten Verwandten auf die Spuren kommen" (
Suhrkamp).
In Literatur:
„Der still gestellte Mensch findet im Kopf keine Ruhe“: „Manche halten
John Cheever letzten Roman
Willkommen in Falconer von 1977 für sein bestes Werk. Jetzt liegt es in einer grandiosen Neuübersetzung vor" (
DuMont).
„Was tut die Kunst? Mit uns und für uns? Und was darf sie?“: Die dänische Schriftstellerin
Janne Teller „lotet in ihrem spannenden Buch
Komm die Grenzen zwischen Kunst und Moral aus“ (
Hanser).
„Sucht nach Versuchung“: Gelobt von
Andreas Platthaus wird
Naive Kunst. Ein Versuch über das Glück von
Alexander Garcia Düttmann (
August).
Die Welt
Zu Gast im
Tischgespräch ist
KarlMarkus Gauß; die Bücher der Beilage hatten wir bereits gemeldet
[mehr...].
Süddeutsche Zeitung
"Europas Schande": Zwei Monate nach seinem umstrittenen Israel-Gedicht nimmt sich
Günter Grass mit einem neuen Gedicht (das die SZ druckt) Europas Umgang mit Griechenland vor: Die Wiege der Demokratie dürfe nicht an den Pranger gestellt werden.
„Misstraue dem Vertrauten!“: Es geht um „das Buch zur Bewegung": Warum man mit
Schnelles Denken, langsames Denken und den „Lehren der Verhaltensökonomie die Piratenpartei verstehen kann" (
Siedler).
„Wir machen es uns sehr nett und gehen lecker essen“: Gemeint ist
Annette Pehnts „ungemütlicher Familienroman"
Chronik der Nähe (
Piper).
„Die Heimat des Nomaden“: Vorgestellt wird
Derrida, anderswo, das filmische Porträt des Philosophen
Jacques Derrida (
Filmedition Suhrkamp).
Kurz notiert:
Uwe Tellkamp hält in Berlin die 1. "Siegfried Unseld Vorlesung", und
Wolfgang Herrndorf erhält den
BDI Literaturpreis (hatten wir bereits gemeldet).
Ach ja, Papst
Johannes XXIII. ist ein "Revoluzzzer vor dem Herrn": Im Antiqauriat ist ein kleines Bändchen von ihm aufgetaucht, das "zeigt, wie radikal er vor 37 Jahren die Kirche verändern wollte".