+++Umgeblättert+++ 21.02.2012 09:10
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Ernst Augustin baut ein Haus, das man nicht mehr verlassen will
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
Gabriele Leupold erhält den mit 15.000 Euro dotierten
Johann-Heinrich-Voss-Preis für ihre Übersetzungen aus dem Russischen
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Das Ende der Scheindiskretion“: Reine Schönheit ist
Hans Traxlers Sache nicht. Egal. Die Illustration von
Kurt Tucholskys
Schloss Gripsholm bei
Edition Büchergilde ist höchst vergnüglich.
„Problempelztiere“:
Jordi Solers
Bärenfest bei
Knaus wartet so lange mit dem eigentlichen Paukenschlag, dass er am Ende wirkungslos verhallt.
„Sie haben die Macht des Lichts mit Füßen getreten“: Der englishce Historiker
Michael Axworthy durchstreift in
Iran (
Klaus Wagenbach) zweieinhalb unruhige Jahrtausende des iranischen Geisteskosmos.
Der Autor
Aris Fioretos beleuchtet auf fast einer Seite die Psychopathologie des ganz besonderen griechischen Menschenschlags in 37 Thesen. Zuletzt erschien
Der letzte Grieche bei
Hanser.
Der Historiker
Imanuel Geiss ist tot.
Die Welt
fehlte auch heute bei uns im Briefkasten
Süddeutsche Zeitung
„Taucherglocken und Wolkenschlösser“:
Ernst Augustin erzählt seine Robinsonade in Üppigkeit und Schönheit, mit sinnlicher Geschmeidigkeit, Witz, Nonchalance, Präzision, Knappheit und wohltuender Trockenheit.
Ernst Augustin,
Robinsons blaues Haus (
C. H. Beck)
„Der Affe im Haus ersetzt den Künstler“:
Thomas Lang spannt bei seiner eleganten Fingerübung ein dichtes und eng verwobenes Netz von Motiven.
Thomas Lang,
Jim. Eine Erzählung (
C. H. Beck)
„Vom Kampf mit legalen Mitteln“: Briefwechsel zwischen dem österreichen Sozialdemokraten
Victor Adler und
Friedrich Engels.
Victor Adler, Friedrich Engels,
Briefwechsel (
Akademie Verlag)
Der
Heinrich-Mann-Preis der
Berliner Akademie geht an den Lyriker, Essayist und Erzähler
Uwe Kolbe.