++ Umgeblättert ++ 16.02.2012 08:41
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Streit um Kracht, Ahron Appelfeld wird 80 und das Desinteresse der Investoren an Thalia
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Frankfurter Rundschau
Christian Kracht ist sauer. Wegen der gegen ihn vom
Spiegel erhobenen Rassismus-Vorwürfe sagte er gestern die Vorstellung seines neuen Romans
Imperium (
KiWi) in Berlin ab.
Sabine Vogel hat den Roman gelesen und kommt zu einem ganz anderen Urteil: „ein recht hanebüchener Schmarrn“. Aber keine Nazi-Schmonzette.
Hardy Schobers Tochter starb beim Amoklauf von Winnenden. Er hat das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden mitbegründet und bei
Südwest das Buch
Mein Sonnenkind veröffentlicht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Aufmacher im Wirtschaftsteil: „Finanzinvestoren wollen
Douglas aufspalten. Investoren interessieren sich nach FAZ-Informationen für gut laufende Sparten – das ist ja klar. Was im Umkehrschluß heißt, daß sie sich nicht für
Thalia interessieren. Investoren haben nicht nur ein Problem mit den rückläufigen Thalia-Umsätzen und –Erträgen, sondern auch mit den sehr lang laufenden Mietverträgen der Filialen.
Heute wird
Ahron Appelfeld 80 Jahre. Sein wohl schönster Roman
Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen ist bei
Rowohlt erschienen.
Annotiert:
Kjersti A. Skomsvold Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich (
HoCa).
Neue Sachbücher
Peter Eisenberg Das Fremdwort im Deutschen (
De Gruyter). Er meint: Deutsch ist eine Nehmersprache. Ist deshalb Christian Wulff sehr deutsch?
Was haben eigentlich Düsseldorf und Köln gegeneinander?
Annette Fimpeler hat sich auf Spurensuche begeben:
Düsseldorf – Köln. Eine gepflegte Rivalität (
Greven). So recht aber weiß man es nach der Lektüre des Buches immer noch nicht, meint
Andreas Rossmann.
Die Welt
Würdigung für
Ahron Appelfeld, der heute 80 Jahre alt wird.
Süddeutsche Zeitung
Die einen halten es für Nazi-Kram, andere für einen „Schmarrn“ –
Christian Krascht erhitzt wieder mal die Gemüter.
Christopher Schmidt sieht in seinem neuen Roman
Imperium (
KiWi) eine furiose Satire auf deutsche Ermächtigungsphantasien.
Auch hier:
Ahron Appelfeld und sein Roman
Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen (
Rowohlt).
Richard Blank verabschiedet die Konventionelle Dramaturgie:
Drehbuch. Alles auf Anfang (
Alexander Verlag).