++ Umgeblättert ++ 06.02.2012 08:55
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Vaculíks „Meerschweinchen“ sind nach Jahrzehnten wieder lieferbar
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
Heute nix außer der Nachricht, daß in Kuba die Memoiren von
Fidel Castro erschienen sind – auf 1000 Seiten. Und da geht’s nur um seine Kindheit. Vielleicht interessant für die, die ihm zu runden Geburtstagen schmierige Ergebenheitsadressen schicken.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Eine brillante Interpretation:
Heinrich Meier Über das Glück des philosophischen Lebens (
C.H. Beck).
Endlich einmal wieder veröffentlicht:
Ludvík Vaculíks großartiger Roman
Die Meerschweinchen (
diaphanes) – seit Jahrzehnten gab’s das Buch nur antiquarisch: Ob da noch mehr kommt?
Annotationen
Erika Tophoven Glückliche Jahre (
Matthes & Seitz) und
Brian Clegg Vor dem Urknall (
Rowohlt.
Personalien der Woche
Klaus Theweleit wird 70,
Inge Jens 85.
Neue Wirtschaftsbücher
Henning von Vieregge Der Ruhestand kommt später (
FAZ Buch) und
Wolfgang Babeck Einführung in das australische Recht (
C.H. Beck).
Régis Jauffret hat in Frankreich einen Roman aus dem Fall Fritzl gemacht.
Claustria heißt der doppelbödige Titel des Buches.
Die Welt
Gefeierte Debütantin:
Olga Grjasnowa Der Russe ist einer, der Birken liebt (
Hanser).
Süddeutsche Zeitung
Ein kafkaesker Krimi:
Philippe Claudel Die Untersuchung (
Kindler).
Manfred GeierAufklärung (Rowohlt).
Eco hat seinen Roman Der Name der Rose revidiert. Scheint aber nicht viel zu sein. Die Korrekturen will Hanser in eine Neuauflage einarbeiten.