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Zum Wochenende 16.09.2011 13:04

Lesetipp: Möbelhändler reagieren auf veränderte Mediengewohnheiten, Billy wird umgebaut

Das ist mal eine schöne Frage: futurezone.at wollte wissen, ob die Veränderungen auf dem Buch- und Elektronikmarkt schon bei den Möbelbauern angekommen seien? IKEA sagt ja. Billy wird neu designt...

Bei Billy sollen Fächer tiefer werden und "mehr Flexibilität" bieten, schreibt der Online-Dienst. "'Bis jetzt war es relativ schwer, größere Bildbände in einem Billy-Regal unterzubringen. Die neue, tiefere Version macht das einfacher', sagt eine IKEA-Sprecherin zur futurezone. 'Die Kunden haben uns gesagt, dass sie gern auch größere Bücher hineinstellen und herzeigen wollen.' Wird „Billy“ zur Ausstellungsfläche für Coffee Table Books, also zur Ablage für große Fotobände, die vor allem dekorative Funktionen erfüllen? Dass klassische Bücherregale ihren Zenit überschritten haben, meinen auch andere Händler und Designer.


'Der Trend geht weg davon, eine ganze Wand mit einem Bücherregal zu verbauen', sagt Manfred Warmuth, Marketingleiter bei den Möbelketten Kika und Leiner. Inwieweit das in direktem Zusammenhang mit einer zunehmenden Digitalisierung steht, will Warmuth nicht beurteilen. (...) Hightech-Geräte hätten unser Wohnumfeld bereits in den vergangenen Jahren deutlich verändert, so Warmuth: 'Wände werden häufig freigehalten, damit man große Flachbildfernseher daran befestigen kann.'" CD-Regale erleben bereits einen deutlichen Rückgang.

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