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- Kreativität + Kontinuität = Klasse und Kasse

Im BuchMarkt-Juniheft 2011, Seite 94 schildert unser Autor Helmut Benze eine der erfolgreichen Kundenaktionen, mittels derer ein kreativer Chef und sein Team nicht nur Aufmerksamkeit und Sympathie einfuhren, sondern beträchtlichen Mehr-Umsatz. Schlüssel zu diesen anhaltenden Erfolgen waren und sind vor allem, Lust auf Kreativität, Mut, das Unerprobte zu wagen und das alles mit einem Team, das der neue Chef im Gegensatz zum Vorgänger zum ideellen Mitunternehmer geformt und für diese Aufgabe gefördert hat.

Aus den Protokollen des Teams:
Alle Ergebnisse und Zielvereinbarungen aller Workshops und Wochendklausuren
werden ins Teamlogbuch übertragen. Sie sind für den Kurs des Teams solange verbindliche Orientierungen bis durch gemeinsam beschlossene Ergänzungen
oder Revisionen verbessert werden. So gelten z. B. folgende Vereinbarungen:

Welche Grundlagen für erfolgreiche Teamtreffen haben sich bewährt?
> Alle Teilnehmer halten die Zeiten ein und sind bestens vorbereitet.
> Keiner beansprucht Sonderrechte, auch nicht im Zeitverbrauch der anderen.
> Alle akzeptieren die vorher geklärte Tagesordnung.
> Jeder hat sich vor dem Treffen erkundigt, falls gewisse Punkte nicht klar sein sollten. Damit gewährleistet jeder, dass erforderliche Informationen und Unterlagen zur Hand sind.
> Probleme werden möglichst lösungsorientiert umformuliert: „Wie kann man erreichen, dass...? (Beispiel: „Wie kann man erreichen, dass unsere Marketingaktion Maßstäbe setzt, unsere Kunden begeistert, in den Laden lockt und kauffreudig stimmt“?)
> Wir beenden unsere Teamtreffen ist erst dann, wenn wir nächste Schritte, konkrete Maßnahmen und Termine abgesprochen haben.
> Das Kurzprotokoll „Wer macht was? Mit wem? Bis wann“? hat sich bewährt.

Welche Schritte und Überlegungen führen zu effektiven Teamtreffen?
> Gesprächs- und Arbeitsziele klar und eindeutig formulieren. Am besten schriftlich, so dass Missverständnisse ausgeschlossen werden.
> Zu Beginn des Treffens vergewissern, ob alle Teilnehmer die Aufgaben und Diskussionsthemen genau verstanden haben.
> Stehen kompliziertere Vorhaben an, geht die Arbeit schneller voran, wenn die erforderlichen Unterlagen, Arbeitsmaterialien und technischen Hilfsmittel verfügbar sind.
> Wer Gliederung und sinnvolle Abfolge eines Treffens gleich zu Beginn erläutert und sich Einstiegs- oder Moderationsfragen zurechtgelegt hat, wird die Runde schnell auf den richtigen Kurs bringen.
> Steht eine besonders wichtige und schwierige Aufgabe zur Diskussion, hat es sich bewährt, diese in Teilschritte oder Etappenziele zu untergliedern.
> Inneres Zeitmaß und eine gut ablesbare Uhr darauf einstellen, dass der Zeitrahmen bei konsequenter Themensteuerung eingehalten wird.(Innere oder in die Mitverantwortung des Teams gestellte Fragen: „Sind wir im Zeitplan?“ „Wie können wir Zeit einsparen, ohne die Hauptsache zu vernachlässigen“?)
> Fragen vorbereiten, mittels derer Raum für weiter führende Beiträge der Teilnehmer geschaffen wird. („Wie beurteilst Du den Stand unserer bisherigen Überlegungen?“ „Was würden unsere Kunden zu diesem Zwischenergebnis sagen?“ „Was würde unser gefährlichster Wettbewerber von unseren Ideen
halten?“)
> Träger Diskussionsverlauf kann recht einfach mit Hilfe der Antwort-Stafette beschleunigt werden: „Zu dieser Frage bitte ich Sie (im Uhrzeigersinn) um Kurzantworten....“
> Wer ungeduldig ist und dazu neigt, die eigene Überzeugung für wegweisend zu halten, kann mit sich selbst vor einer Teamsitzung „Entsagung“ vereinbaren.
Es ist nicht immer leicht, loszulassen, die eigene Meinung zunächst zurückzustellen und andere Ergebnisse als die eigenen Lösungsansätze gelten zu lassen. Es lohnt sich jedoch, Vielfalt und Gesamtkompetenz unseres Teams zu respektieren und auszuschöpfen.

Wie lassen sich im Team schwierige Probleme diskutieren und Entscheidungen vorbereiten?
> Als Schnellstart zur direkt auf Lösungen zielenden Analyse und Diskussion hat sich die mehrfach empfohlene Umformulierung in die Frage „Wie kann man erreichen, dass...“? sehr bewährt.
> Hilfreich sind auch Umformulierungen, die einen anderen Blickpunkt eröffnen: „Wie würden Stammkunden oder Hauptlieferanten diese Aufgabe angehen?“ „ Was würden aufgeweckte junge Leute mit diese Aufgabe anfangen“?
> „Wie werden wir den Nutzen messen, den wir erzielen, wenn wir die Aufgabe so und so bewältigen“?
> „Welche Nachteile entstünden, wenn wir das Problem nicht bis ... lösen“?
> „Welchen Aufwand, welche Kosten sollten wir einkalkulieren“?
> „Wie können wir die Aufgabe aus eigener Kraft und wie mit externer Unterstützung bewältigen“?
> „Wer wird betroffen, wenn wir die Aufgabe bearbeiten“? Wer wird betroffen, wenn wir die Aufgabe nicht bis ... bewältigen“?
> „Welche Betroffenen können wir zu Beteiligten machen“?
> „Welche Auswirkung auf die Reputation des Teams wird es haben, wenn wir die Aufgabe zügig erledigen“?
> „Wie können wir die Vorteile für unsere Kunden sogar noch steigern, ohne mehr Kosten zu haben“?
> „Was würde unser ärgster Kritiker und Gegner zu unseren Ideen sagen“?
> „ Wie viel würde unser Hauptwettbewerber zahlen, um uns unsere Lösung abzukaufen“?

Lesen mit Lust zu mehr Leistung:
Wer ein Teamtreffen vorbereiten und moderieren darf. (Und es dürfen alle im Turnus!) hat die nachfolgenden drei Bücher gelesen:

> Rolf Meier: 30 Minuten für erfolgreiche Teamarbeit
Gabal Verlag, ISBN: 3-89749-443-4
(Dieses Büchlein empfehlen wir allen Kunden als die beste Grundlegung und ermutigende Einführung.)

> Gabal-Arbeitsheft: Arbeiten im Team
(Einstiegstest / kurze und anschauliche Lernbausteine / Hintergrundinformationen /
Übungen / Lernkontrollen / Fall- und Lernbeispiele)
Gabal Verlag, ISBN: 3-89749-567-8


> Stefan Titscher / Markus Stamm:
Erfolgreiche Teams Teams richtig einsetzen, fördern und führen
Linde Verlag, Wien, ISBN 978-3-7093-0112-8
(Das empfehlen wir als derzeit bestes umfassendes Buch zum Thema unseren Kunden.)

> Mario Pricken: Kribbeln im Kopf Kreativitätstechniken & Brain-Tools für Werbung & Design
Verlag Hermann Schmidt, Mainz, ISBN 3-87439-64-9
(Dieses Buch ist so etwas wie unsere „Bibel“ für praktische Kreativität, die jedes Teammitglied hat und kennt. Wir erwarten nicht, dass „kennen“ den Stoff beherrschen bedeutet, sondern, wissen wo das Passende für die jeweilige Aufgabe steht.
Suchen Kunden nach Büchern zum Thema, legen wir Pricken als unsere Topempfehlung vor.
Wir führen interessierte Kunden durch die Seiten 12 bis 43 von „Dream Team, die Grundlage aller Meetings“ bis zum „Clicking-Fragenkatalog“.
Kunden, die befürchten, das Buch sei zu speziell auf Profi-Werber und Designer zugeschnitten, lassen wir an unseren Erfahrungen mit diesem Buch teilhaben:
Auf uns haben die zahlreichen (zum Teil Hochglanz-)Beispiele aus Werbung und Design so gewirkt:
> Wir bekamen Lust auf verrückte Ideen, die offensichtlich funktionieren.
> Wir wurden oft bestens unterhalten und waren dank Pricken „gut drauf“.
> Wir erhielten lustvolle „Lektionen“ in Humor im Alltag und Gelassenheit unter Druck.
> Die Beispiele und die zum Teil köstlichen, schrillen, surrealen, realistischen, mega-skurilen, magisch-unwirklichen, klipp&klaren, immer anregenden Bilder stiften uns an. Sie sind optimale Auslöser, ideale Trigger, die Kreativität oft erst so richtig in Schwung bringen. Und Kreativität zum Vergnügen machen.)