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Aktionen 01.04.2011 10:11

Stiftung Lesen will Kindern das Lesen verbieten und "damit Leseanreiz erhöhen"

Aktionen - Jörg Maas, Annette Schavan
Jörg Maas, Annette Schavan
Erst kam das neue Börsenvereins-Signet, jetzt aus Kostengründen angesichts schrumpfender Etats ein ebenso ungewöhnlicher Ansatz für die Leseförderung mit dem Slogan "Lesen – nein Danke", die heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz von Stiftung Lesen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (Foto) bekannt gegeben wurde.

Fast unglaublich, wie manche Kommunikationswege aber manchmal laufen - und BuchMarkt war sogar mit im Spiel: Die pragmatische Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette Schavan hat eine Idee aufgegriffen, von der ihr Bruder Rainer Schavan (Inhaber einer großen Praxis für Physiotherapie in Meerbusch am Sitz von BuchMarkt) ihr auf Grund seiner Erfahrungen bei der Therapie junger Patienten erzählt hatte, die im Gespräch mit BuchMarkt-Herausgeber Christian von Zittwitz (seinem langjährigen Patienten) vertieft worden war.

Beide sind nämlich aus gemachten Erfahrungen heraus der Meinung, man solle "den Kids das Lesen einfach verbieten – so wie unsere Eltern uns das Fernsehen verboten und unsere TV-Sucht damit geweckt haben", wie von Zittwitz betont: „Billiger und effektiver kann man Leseförderung nicht betreiben.“

Diese Idee jetzt in die Tat umzusetzen, sei allerdings zunächst ein „politisches Signal von großer strategischer Bedeutung“, wie Dr. Jörg Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, diese erste Aktion der am 22. Februar in Stuttgart erstmals initiierten "Allianz für Bildung“ bezeichnet. Maas: „Die Bekämpfung von Bildungsarmut zählt zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen in unserem Land. Sie kann nur gelingen, wenn die wichtigsten Akteure eng zusammenarbeiten – und genau dies leistet die heute ins Leben gerufene Allianz.“ Denn durch die "Sparversion unserer Förderungs-Idee" bekommen wir Mittel frei, sodass wir hier noch weiter aktiv werden zu können."


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