+++ Vorgeblättert +++ 01.09.2010 13:29
Bücher und Autoren in der ZEIT, im Freitag und im Rheinischen Merkur von morgen - und überwältigende Erzählungen von Krasznahorkai
Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der
ZEIT, im
Rheinischen Merkur und im
Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Die Zeit
Das Gedicht der heutigen Ausgabe heißt "und morgens machen wir die welt auf" von
Manfred Enzensperger aus
endlich boppard. Gedichte,
Horlemann Verlag.
"Wir raten ab" heißt es heute unter der Überschrift "Männerschnulze" zu
Philipp Meyers
Rost,
Klett-Cotta.
Ein fulminantes Debüt" sei dagegen
Steven Uhlys "gepfefferte Barockliteratur aus der deutschen Gegenwart", so
Florian Illies unter der Überschrift "Es ist nicht so, wie du denkst" über das Buch
Mein Leben in Aspik aus dem
Secession Verlag ,
"Einfach ins Herz getroffen": Um Künstler, Käuze, Einsame, Heilige geht es in den "überwältigenden Erzählungen" (
Seiobo auf Erden ,
Fischer des Ungarn
László Krasznahorkai, so
Andreas Isenschmid.
"Warmes Klima, heiße Kriege": Science-Fiction oder Sachbuch? Der Militärhistoriker
Gwynne Dyer prognostiziert in
Schlachtfeld Erde (
Klett Cotta) die globalen Konflikte der Zukunft, so
Christiane Grefe.
"Besternte Sprache": Leben und Werk des vergessenen Expressionisten
Walther Rheiner spiegelt
Kokain aus der
Edition Apollon wieder.
"Wenn Gott nichts tut": Mit seinem neuen Buch
Herrschaft und Herrlichkeit installiert sich
Giorgio Agamben (
Suhrkamp) als Alleinherrscher über die politische Theorie, so
Claude Haas. Außerdem im Blick seine Bücher
Das Sakrament der Sprache bei
Suhrkamp und
Nacktheiten, das Anfang Oktober bei
Fischer erscheint.
"Was sind das für Lumpenhunde!":
Akteure eines Umbruchs ist eine Porträtgalerie, die uns mitten hinein in die politischen Leidenschaften des 19. Jahrhunderts führt, so
Benedikt Erenz über das von
Walter Schmidt herausgegebene Buch der Reihe
Männer und Frauen der Revolution von 1848/49, Band 3 im
Fides Verlag.
Rheinischer Merkur
"Cambridge kann warten": Der exzentrische Brite
Christopher Isherwood feierte als junger Autor mit seinen Dichterfreunden berauschende Feste. Der autobiografische Roman
Löwen und Schatten bei
Berenberg über seine Studentenzeit wurde jetzt neu übersetzt.
"Ballade vom unglücklichen Vater":
Alain Claude Sulzer erzählt in
Zur falschen Zeit kunstvoll über eine verbotene Männerliebe in der Schweiz der 1950er-Jahre (
Galiani).
Kurz besprochen wir unter:
> " Das Buch wird überleben":
Umberto Eco, Jean-Claude Carrière,
Die große Zukunft des Buches,
Hanser
> "Steinzeit klug erklärt":
Sibylle Rieckhoff, Jürgen Rieckhoff,
Die Steinzeit, das Mammut und ich,
Arena
> "Qual und Würde":
Marie N’Diaye,
Drei starke Frauen,
Suhrkamp
Der Freitag
Michael Angele: "Kontinent für allerlei Randgänger. In seinem neuen Buch
Im Wald der Metropolen lässt
Karl-Markus Gauß (
Zsolnay) Europa aus vielen Mündern sprechen:
www.freitag.de/kultur/1035-kontinent-f-r-allerleirandg-nger
Florian Schmid: "Umfassende Zivilisationskritik. Nicht nur der Titel erinnert an sein legendäres Debüt":
Douglas Couplands neuer Roman
Generation A Klett-Cotta.
Fadrina Arpagaus "Jenseits der ISBN-Nummern. Verleger
Urs Engeler beschreitet mit seinen „roughbooks“ neue Wege:
www.freitag.de/kultur/1035-jenseits-der-isbn-nummern.