++ Umgeblättert ++ 17.07.2010 09:22
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und "Sorgen Sie für ein Haus voller Bücher“
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Kurz: Der
Paul Celan Preis für eine herausragende Übersetzung geht in diesem Jahr an
Rosemarie Tietze.
„Ein Land unmittelbar nach Hitler“:
Christoph Schröder schreibt über
Heimwege von
Gerd Fuchs. Seine „autobiographischen Skizzen führen mitten hinein in die junge intellektuelle Bundesrepublik“ (
Nautilus).
„Rache ohne Ende“ meint
Jirí Kratochvils
Das Versprechen des Architekten (
Braumüller Literaturverlag).
„Dr. Ruths ist sehr meschugge“:
Christine Preis schreibt über „die sehr sorgfältig edierten“ Briefe
Sigmund Freuds an seine Kinder:
Unterdeß halten wir zusammen (
Aufbau).
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Heute Kinder- und Jugendbücher:
Vorgestellt werden
Max Huwyler Das Zebra ist das Zebra (
Atlantis) („ein Bilderbuch über Identität“) und
Andy Stanton Sie sind ein schlechter Mensch, Mr. Gum! (
Sauerländer) („zu unserem Vergnügen, lustig ist das alles schon“).
Unter NEUE SACHBÜCHER:
Rainer Hermann schreibt über
Frank Höselbarth Die Bildungsrevolution am Golf (
Olms).
Literatur in der Beilage:
„Im Schlaf dichten wir die Eierkuchen aus Nichts“: Im Herbst erscheint bei
Wallstein das Buch
Fatrasien - Absurde Poesie des Mittelalters. Der Autor
Ralph Dutli gibt einen Vorgeschmack auf das Buch über die ersten surrealistischen Gedichte, von denen nur 55 erhalten sind.
„Mord, komm raus, Du bist umzingelt“:
Tobias Döring macht Lust auf
Paul Austers Roman
Unsichtbar (
Rowohlt).
„So macht man das also heute“:
Gerhard Schulz über
Helen Garners Roman
Das Haus in der Bunker Street (
Berliner Taschenbuch), „Australiens Beitrag zur Weltliteraur“.
„Diese Poesie will es auf den Punkt genau“ findet
Jochen Hieber angesichts von
blinde bienen, den Gedichten von
Kathrin Schmidt (
Kiepenheuer & Witsch).
Die Welt
Wieder sieben Seiten Bücher in der Beilage
Die literarische Welt;
Günter de Bruyn über den Kult um
Luise von Preußen, „unsere Königin der Herzen“, die vor zweihundert Jahren starb.
Buch der Woche ist der letzte Briefband, mit der die Gesamtausgabe von
Else Laker-Schüler Werke und Briefe bei
Suhrkamp abgeschlossen wird.
Süddeutsche Zeitung
Auch hier über Bücher über
Luise von Preußen,
Die Königin. Luise nach zweihundert Jahren (
wjs Verlag). Und ihre Biographie
Luise von Preußen Königin der Herzen bei
C.H. Beck.
Auf der WISSEN-Seite dann noch gute Argumente der Neurowissenschaftlerin
Maryanne Wolf, Kinder weiterhin mit gedruckten Texten zu konfrontieren. „Sorgen Sie für ein Haus voller Bücher“.