++ Umgeblättert ++ 14.03.2010 09:33
Jede Menge Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WamS - und "die deutsche Literatur des Frühlings"
Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
"Liebe, Bier und Wahrheit":
Volker Weidermann fasst "die deutsche Literatur des Frühlings" zusammen: "
Hermann Kant erfindet sich ein Heldenleben,
Moritz Rinke wird unter Symbolen begraben,
Anne Weber verliert sich an den falschen Prinzen, und
Frank Schulz trinkt und küsst und feiert".
Es geht um die Bücher
Kennung, Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel, Luft und Liebe, Mehr Liebe. Dazu werden in dem Beitrag
Jan Faktors (
Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag) (
KiWi) und
Die Leinwand von
Benjamin Stein (
C.H. Beck) besprochen.
"Im Labyrinth der großen Irrtümer":
Henning Ritter über die bei
Random House USA erschienene Biografie
Koestler. The Literary and Political Odyssey of a Twentieth-Century Sceptic, in der sich "die Alpträume und Hoffnungen des letzten Jahrhunderts" wiederfinden.
"Noch mehr Morden im Norden":
Peter Körte über
Jo Nesbøs
Der Leopard (
Ullstein).
"Zärtliche Chaoten": Gemeint ist
Mark Twain Tom Sawyer und Huckleberry Finn (
Hanser).
"Leben und dann?":
Johanna Adorján lobt
Julian Barnes Nichts was man fürchten müsste (
K&W).
"Muss es immer Kaviar sein":
Peter Richter über
Martin Suter Der Koch - ein "Bestseller und trotzdem super“.
"Mehr Licht":
Niklas Maak hat (endlich!, das Buch ist aus dem Vorjahr)
Das Schicksalsschiff von
Rosine de Dijn (
DVA) entdeckt, das "viel Licht" in die dunkle Geschichte der Deutschen ins Lateinamerika der Kriegszeit bringt.
"Die dunklen Zonen der Phantasie":
Paul Ingendaay groß über
Dein Gesicht morgen von
Javier Marías (
Klett-Cotta).
"Der Mann ohne Gesicht" meint
Georg Kleins
Roman unserer Kindheit (
Rowohlt).
Julia Encke: Er erzählt so genau über eine Jugend in Augsburg, "dass uns die Luft wegbleibt".
Dazu noch besprochen:
Berlin Palace von
Jörg-Uwe Albig (
Tropen), Diethmar Dath
Rosa Luxemburg und
Deutschland macht dicht (beide
Suhrkamp).
"Leute, die an Wunder glauben":
Alice Munros frühe Kurzgeschichten
Tanz der seligen Geister gibt es jetzt auf Deutsch bei
Dörlemann.
Zwei kleine Meinungen noch zu: Das "großartige" Buch
Gods Pocket von
Peter Dexter gibt es "endlich" auch auf Deutsch
Liebeskind).
Und
Gerhard Matzigs Buch
Meine Frau will einen Garten Goldmann) sei "hochkomisch".
Dort gibt es noch ein Buch über die wahren Essfreuden:
Jon Flemming Olsen, der Mann, der als Imbisswirt "Ditsche" die Biere serviert, hat einen
Fritten-Humboldt verfasst. (GESELLSCHAFT, S. 54).
Welt am Sonntag
Ja, die Buchmesse steht vor der Tür, auch hier natürlich die
Walser-
Tagebücher, dazu
Georg Kleins
Roman unserer Kindheit, der Favorit für den Preis der Buchmesse sei. Und auch die anderen angesagten Bücher (s. o.): ua.
Julian Barnes hat ein "(wunderbares, zuweilen komisches Buch über ein schreckliches Thema geschrieben: Unseren Tod".
Dazu:
Vikas Swarups
Immer wieder Ghandi sei ein "Ein neuer Slumdog Millionaire" (
KiWi).
"Bosnien, ein Abgrund" meint
Freelander von
Milenko Jergovic Schöffling & Co.).
Und eine Seite mit prächtigen Krimi-Tipps:
Josh Bazel Schneller als der Tod (
S. Fischer),
Dennis Johnson Keine Bewegung (
Rowohlt)
Ilkka Remes Tödlicher Sog (
dtv)
Pablo de Santis Das Rätsel von Paris (
Unions)
Shamini Flint Der Mann, der zweimal starb (
Langen Müller)
Ken Bruen Jack Taylor liegt falsch (
Atrium).
Im FINANZ-Teil
So werden Sie Ihr eigener Finanzcoach (
FinanzBuch Verlag). Und im REISE Teil entdeckt:
Auszüge von
Markt Twain Texten aus
Post aus Hawai (
marebuch) - wunderbar!
Wieland Freund sieht "gelassen zu, wie das Buch an Bedeutung verliert. Egal, ob es im digitalen Zeitalter zum Antimedium wird - seine Magie bleibt" - hier zu seinem
Artikel vorn im Blatt.