++ Umgeblättert ++ 08.03.2010 08:42
Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wenigstens der Zoohandel hat Spaß am Axolotl
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Über den Gräben und Gräbern Europas“:
Nicol Ljubics Liebensgeschichte
Meeresstille (
HoCa).
Mehr nicht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Neue Wirtschaftsbücher
Meinhard Miegel Exit – Wohlstand ohne Wachstum (
Propyläen.
Jochen Hoffmann Theorie des internationalen Wirtschaftsrechts (
Mohr)
Rainer Hank Neues vom Sonntagsökonom (
FAZ Buch)
Oliver Jens Schmitt hat bei
Friedrich Pustet eine neue
Skanderberg-Biographie herausgebracht: „Der neue Alexander auf dem Balkan“.
Andreas Platthaus rezensiert
Stuart Hamples
Der Irrsin des Lebens. Woody Allen in Comic Strips (
Knesebeck).
Annotationen
Gabriele Gramelsberger Computerexperimente (
Transcript) und
Danny Goldberg Unter Genies (
Rogner & Bernhard).
Süddeutsche Zeitung
„Dumm zu sein bedarf es wenig“:
Burkhard Müller über das politische Kabarett. Wird das derzeit nicht gleich im Bundestag gemacht?
„
Philip Roth erzählt in
Die Demütigung meisterhaft von einem tödlichen Spiel“ (
Hanser).
„Wie man Klassiker übersetzt“ – der
Übersetzerfonds richtete den Übersetzertag im LCB aus.
Während
Hegemann bei
Amazon kontinuierlich rückwärts geht, freut sich der Zoohandel über ihr Buch. Bisher habe kein Mensch das Axolotl-Vieh freiwillig angeguckt, jetzt ist der Schwanzlurch schon eher gefragt.
Meike Fessmann Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen, das muss gar nicht lange dauern (
Piper).
Theodore Ziolkowski ordnet die Figuren der
Heidelberger Romantik (
Universitätsverlag Winter) neu.
In der Rubrik
Das politische Kinderbuch werden besprochen:
– „Bunte Kühe, rote Teufel“: der Geschichtenband
Roberts Land von
Herbert Günther (
Gerstenberg).
– „Steigendes Wasser“:
Ringel Rangel, Rosen, ein Jugendroman über die Hamburger Sturmflut von
Kirsten Boie (
Oetinger).
– „Sein Glück in Deutschland versuchen“:
Spiel mit dem Feuer von
Susanne Orosz (
Klopp) – ein junger Auswanderer aus Moldawien gerät in Hamburg in eine Spirale der Gewalt.
– „Chinesische Anarchie“:
Christian Y. Schmidts
Briefe von dlüben, die „etwas andere Reportage aus dem Reich der Mitte“ (
Rowohlt).
– „Mahnmal für die Menschenrechte“:
Hermann Vinkes Dokumentation
Wunden, die nie ganz verheilen. Das dritte Reich in der Erinnerung von Zeitzeugen (
Ravensburger).
Die Welt
Artur Domoslawski hat eine Biografie des großen
Ryszard Kapuscinski geschrieben, die in Polen aufgeregt diskutiert wird.
Schriftsteller
Deon Meyer glaubt an den Fortschritt in Südafrika und schreibt weiter Thriller, zuletzt
Dreizehn Stunden,
Rütten & Loehning.