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Netzstille 07.12.2009 15:28

Klett-Cotta ohne Internet, Tom Kraushaar führt Tagebuch

Klett-Cotta kehrt zurück ins Mittelalter. Zumindest für das nächste halbe Jahr und zumindest für ein Projekt. Der Stuttgarter Verlag hat ein Buch von Alex Rühle, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, angenommen. Thema: Das komplett vernetzte Leben. Der Autor will für sechs Monate vom Netz. Nicht nur für ihn ein Problem, sondern auch für den Verlag.

Kurz vor der Buchmesse bot der Autor das Projekt an, Klett-Cotta sagte zu. Rühle möchte für sechs Monate vom Netz und darüber einen Erfahrungsbericht schreiben. Nun ist der Autor seit bald einer Woche offline und auch per Handy nicht zu erreichen, und es stellen sich Probleme ein. Auch der Verlag kommuniziert inzwischen schließlich größtenteils per E-Mail.


"Auch wir im Verlag werden uns in die Welt der Faxe und handgeschriebenen Briefe begeben müssen", erklärt Geschäftsführer Tom Kraushaar. Erst nach und nach sei im Verlag klar geworden, wie problematisch das werden könnte: Wie wird heute ohne E-Mail redigiert, über Cover oder Werbetexte gesprochen?

Das möchte Kraushaar nun auch von Seiten des Verlags begleiten und wird die nächsten Wochen auf buchmarkt.de erzählen, wie unter diesen antiquierten Bedingungen ein Buch entsteht.

Schon das erste Fax stellte nämlich eine kleine Herausforderung dar:

» Tom Kraushaar blogt hier ...


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