In der achten Folge seiner Serie CHEFT(I)YP stellt Helmut Benze in BuchMarkt
09/08, Seite 76 Hartherz vor. Diese Verlagsleiterin steht für einen Cheftyp, der klar strukturiert führt, vorbildlich organisiert ist und organisiert, präzise vorbereitet in jedes Gespräch geht (und dieses auch unerbittlich von Mitarbeitern und Autoren erwartet).
Das Führungsinstrument Delegation beherrscht dieser Cheftyp meisterhaft. Nach eindeutigen Kriterien werden unmissverständlich definierte Ziele in Aufgabenstellungen für Mitarbeiter umformuliert.
> Karl Kälin / Peter Müri: Sich und andere führen Psychologie für Führungskräfte,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ott Verlag
„Den Haupttitel habe ich als Versprechen empfunden, mir zu helfen, wie ich andere besser führe, indem ich mir meiner und meiner Mitarbeiter Möglichkeiten oder Grenzen deutlicher bewusst werde. Das Buch hat dieses Versprechen eingelöst. Ohne dass ich mich psychologisch zergliedert und handlungsunfähig gemacht habe, kann ich meine biographisch geprägten Eigenheiten besser verstehen und weitgehend in Führungsstärken umwandeln. Diesen individuellen Prozess kann ich nun in der Führungspraxis auf andere übertragen. Dabei hat mich das Buch auch gelehrt, achtsame Distanz zu Mitarbeitern zu bewahren. Zum eigenen und zum Schutz der Mitarbeiter.“
> Hans-Werner Rückert: Schluss mit dem ewigen Aufschieben Wie Sie umsetzen, was Sie sich vornehmen, Campus
„Da ich mich für zupackend und entschieden handelnd halte, gestattete ich mir – als Belohnung – immer mal wieder Angelegenheiten auf die lange Bank zu schieben, die mir zu kleinteilig schienen. Bis ich begriff, dass auch kleine Schritte und im Alltagsgrau daherkommende Aufgaben wichtig sind. Oft schafft deren Bewältigung sogar erst Voraussetzungen dafür, „große“ Dinge anzugehen.
Rückert hat mich gelehrt, mit welchen Verfahren und Einstellungen ich mich selbst überlisten und noch effektiver werden konnte. Diesen Klassiker schenke ich jedem neuen Mitarbeiter, der dazu neigt, lange Bänke zu kultivieren.“
> Markus Gressmann / Stefan Jehn: Das Amundsen-Prinzip Erfolgreiches Management nicht nur in Extremsituationen, Redline Wirtschaft bei Verlag Moderne Industrie
„Amundsen ist ein überzeugendes Leitbild für strategisch ausgerichtete Menschen- und Projekt-Führung. Er hat mich wesentlich dazu angeregt, meine Sachkompetenz deutlich zu steigern, meine Persönlichkeit zu entwickeln und auch in schwierigsten Situationen authentisch zu bleiben. Meiner Verantwortung gegenüber Mitarbeitern auch dann gerecht zu werden, wenn es mir die Mitarbeiter oder widrige Umstände schwer machen, hat mich Amundsens Vorbild ebenfalls gelehrt. Dabei hat mich besonders ermutigt, wie der Polarforscher Nähe und Distanz ausbalanciert.“
> Richard Egger: Mut Kardinaltugend der Menschenführung, Orell Füssli
„Wer sich von Amundsen inspirieren lässt, braucht vielleicht kein Buch über Mut.
Mit hat das dialogisch angelegt Buch gleichwohl sehr geholfen, meine persönliche Form von Mut zu finden und Mut nicht als Führungstechnik sondern vielmehr als unschätzbar kostbare Lebenshaltung zu entwickekn. Das Buch ist mit den Mut-Trainingsschritten am Ende jedes Kapitels sehr praktisch; gleichzeitig jedoch lädt es zur Reflexion ein. Und zu Gedankenreisen durch Stationen philosophischer Ermutigung (Was z. B. können heutige Führungsleute von Kant lernen?).“
> Björn Migge: Handbuch Coaching und Beratung, Beltz
„Die meisten Leute halten mich eher für eine Kommandeurin, die den Kurs klar vorgibt und sich nicht als Coach ihres Teams versteht. Ich möchte beide Formen von Führung verknüpfen. Klare Ansage und Ergebnis orientierte aber auch geduldige Förderung im Sinne der Stärkung von Stärken jedes Mitarbeiters. Von allen Büchern über Coaching hat mir Migges Handbuch das bei weitem meiste gegeben. Nicht alles, was dieses umfassende Spezialwerk bietet, kann ich in der Verlagarbeit umsetzen. Es ist mir Wegweiser und Praxis - vor allem aber Menschen naher Begleiter. Besonders gut haben mir bislang die Kapitel Gesundheit – Karriere - Team, Krisen und Umbrüche sowie Konflikte und Konfliktarbeit geholfen. Aus den jedem Kapitel angehängten Fallbeispielen habe ich großen Nutzen für ähnliche Fälle in meinem Unternehmen gezogen. In Migges Buch begegne ich einem Menschenbild, dass mich sehr ermutigt, Mitarbeiter und Autoren immer wieder ganzheitlich und nicht allein als Funktionsträger oder Textlieferanten zu sehen.“