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Der Leseförderungs-Kompass

Projekte, Ideen, Adressen

Seit dem PISA-Schock sind zu vielen bestehenden Leseförderungs-Projekte weitere hinzugekommen. In der März-Ausgabe 2007 des BuchMarkt-Specials Junge Zielgruppe haben wir einige davon vorgestellt und ein erstes Brainstorming unternommen, welche Aktionen rund ums Kinder- und Jugendbuch Buchhändlerinnen und Buchhändler initiieren können. Auch die weiteren Specials (sie erscheinen immer im September und März) bieten regelmäßig Anregungen.

Der Leseförderungs-Kompass - Erstes Brainstorming in der BuchMarkt-Printausgabe
Erstes Brainstorming in der BuchMarkt-Printausgabe


In dieser Online-Rubrik auf buchmarkt.de wollen wir versuchen, Ideen rund um die Leseförderung zu sammeln, damit das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden muss. Die Seite befindet sich im Aufbau - wir freuen uns über Hinweise auf all die Projekte und Adressen, die im Moment noch fehlen: Schicken Sie einfach eine Mail an .

Was mach ich nur mit Kinderliteratur? Aktionen, Projekte, Ideen

Kataloge und Empfehlungslisten


Viele Buchhandlungen erstellen ihre eigenen Flyer und Empfehlungslisten für ihre Kunden.

Der Einkauf fertiger Produkte ist ebenso möglich, wenn auch nicht so individuell.
  • Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen bietet die Bücherbox im Vertrieb der MVB an: Sie stellt jährlich rund 200 Kinder- und Jugendmedien- Neuerscheinungen vor. Mit den Titeln werden Ausstellungen in Bibliotheken organisiert. Weitere Infos unter www.avj-online.de/site/kataloge/buecherbox.html

  • Der Arbeitskreis für Jugendliteratur bietet unterschiedliche Kataloge an: Frisch erschienen ist die 108 Seiten starke Broschüre mit Tipps zu aktuellen Bilderbüchern. Bei einem Einzelpreis von 8 Euro aber eher für Großkunden oder für die Weitergabe zum Selbstkostenpreis geeignet. Auch die Nominierungsliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis kann beim AKJ bestellt werden www.jugendliteratur.org/start05.htm.

  • Jeweils im Februar und September erscheint im Verlag Eulenwolf das Magazin „VorLesen – macht Lust aufs Lesen“. Es liefert in Kooperation mit zahlreichen Verlagen Eltern, Erziehern und Lehrern Informationen zu aktuellen Kindermedien. Bezugspreise: bis 500 Exemplare pauschal 20 Euro, bis 1.000 Exemplare pauschal 40 Euro (jeweils zzgl. MwSt). Kontakt:

  • Der Rüsselsheimer Journalist und Buchhändler Hans H. Jansen gibt das Bücher-Medien-Magazin "Hits für Kids" heraus. Für die redaktionelleArbeit ist Monika Trapp verantwortlich, außerdem gehören Anna Winkler-Benders und Ulrike Kassun zur Redaktion. Das Magazin erscheint in einer Auflage von 600.000 Exemplaren. Kontakt: www.hitsfuerkids.de

  • Verlagsprospekte, mit Stempel oder Firmeneindruck versehen, lassen sich als kostengünstigste Variante ebenso einsetzen.


  • Auszeichnungen


    Zum einen lässt sich mit bestehenden Preisen für einzelne Titel werben:
  • Einer der bekanntesten ist der Deutsche Jugendliteraturpreis, der einzige Staatspreis für Literatur in Deutschland. Der Kritikerpreis wird vom Arbeitskreis für Jugendliteratur ausgerichtet. Im Rahmen der Leipziger Buchmesse wird die Nominierungsliste vorgestellt mit jeweils sechs Titeln in den Sparten Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch. Dazu kommt ein Preis einer Jugendjury. Die Preisverleihung findet jährlich im Rahmen des Frankfurter Buchmesse statt. Plakate und Info-Hefte zum Deutschen Jugendliteraturpreis gibt es beim Arbeitskreis: www.jugendliteratur.org/start01.htm


  • Auf der Frankfurter Buchmesse 2009 wird erstmals die Auszeichnung Lesekünstler des Jahres vergeben. Initiator ist die 174244,174240,158352,AG Leseförderung im Börsenverein.

    Zum anderen gibt es Buchhändlerinnen und Buchhändler, die eigene Preise ins Leben gerufen haben:
  • Der Heidelberger Leander wird von der Buchhändlerin Gabriele Hoffmann, Leanders Leseladen, Heidelberg vergeben. Die Ausgezeichnete bzw. der Ausgezeichnete erhält ein kleines goldenes Kätzchen. Zur Jury gehören auch 120 Testleser-Kinder. www.leandersleseladen.de

  • Der Paderborner Hase wird von der Buchhandlung Linnemann in Paderborn in Zusammenarbeit mit den Grundschulen des Kreises sowie der Stadt-Sparkasse Paderborn im Rahmen der Paderborner Kinderbuchwoche vergeben. www.linnemann-buecher.de

  • Der kleine Heini zeichnet der Leseclub der Buchhandlung Heine für Kleine, Verden/Aller sein beliebtestes Jugendbuch aus. www.buchundkunst-verden.de

  • Die Ulmer Unke wird im Rahmen der Ulmer KIBUM vergeben. Bei diesem Preis lesen und bewerten rund 50 Kinder Bücher. Unterstützt wird die Auszeichnung von den Ulmer Buchhandlungen Gondrom, Jastram und Kerler.


  • Schulklassenbesuche in der Buchhandlung


    Eine wirkungsvolle und nicht sehr arbeitsaufwendige Art, Kindern die Schwellenangst vor der Buchhandlung zu nehmen. Vor Ladenöffnung lädt man eine Schulklasse ein, zeigt ihnen die Abläufe in einer Buchhandlung, liest ein Buch vor.

    „Musterstunden für Schulklassenbesuche in der Kinderbuchhandlung – Ihr pädagogisches Programm für mehr Spaß an Büchern“ hat Katja Dahmen, Buchhändlerin bei Fischer in Jülich, ihre Broschüre genannt, in der sie auf 49 Seiten sieben verschiedene Stunden erläutert – mit Ablaufplan und Bastelvorlagen. Sie ist gegen 38 Euro erhältlich bei

    Lesefeste


    Zum einen gibt es Lesefeste und Events, die in der Buchhandlung vor Ort mit Schaufenster und Büchertisch begleitet werden können. Dazu gehören
  • Die Leipziger Buchmesse, die in jedem Frühjahr ein großes Programm für Kinder, Jugendliche sowie Fachleute rund um Kindermedien stemmt. www.leipziger-buchmesse.de

  • Die litCOLOGNE bietet Kindern in Köln ein großes Veranstaltungsprogramm. www.litcologne.de/kidindex.php

  • Die Münchner Bücherschau junior, die im März 2007 zum ersten Mal stattfand. www.muenchner-buecherschau-junior.de

  • Die Frankfurter Buchmesse sorgt im Oktober für großes Presse-Echo www.buchmesse.de

  • Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM präsentiert alljährlich im November Neuerscheinungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien. Diese Medienpräsentation für Kinder und Jugendliche ist nach Angaben der Veranstalter „die größte, nicht kommerzielle Messe ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland“. Seit 1975 richten Stadt, Universität und Volkshochschule Oldenburg die KIBUM gemeinsam aus. www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=kibum


  • Viele Buchhändlerinnen und Buchhändler haben eigene Lesefeste mit unterschiedlichsten Partnern ins Leben gerufen, z.B.
  • wurde das Konzept der Oldenburger KIBUM für die KIBUM in Ulm übernommen: Die Veranstaltung wird von der Ulmer Stadtbibliothek und dem Stadtjugendring in Zusammenarbeit mit den Ulmer Buchhandlungen Gondrom, Jastram und Kerler organisiert. www.kibum-ulm.de

  • Die Erfurter Kinderbuchtage der Buchhandlung Peterknecht www.kinderbuchtage.de

  • Das Lesefest Vaihingen, das von der Schiller Buchhandlung gemeinsam mit dem Kinderhaus Büsnau durchgeführt wird www.schiller-buch.de

  • 2008 findet zum ersten Mal das Festival "Hochheim liest" statt, vom 26. bis zum 31. Mai. Die Veranstaltung wird organisiert vom Leseförderkreis Hochheim in Zusammenarbeit mit der Stadt Hochheim. Der Leseförderkreis entstand aus einer Initiative der Buchhandlung Eulenspiegel. Kontakt:


  • Kinderclubs und Testleser


    Zum einen fördert man Testleser durch regelmäßig zur Verfügung gestellte Lektüre, zum anderen erhält man durch ihr Urteil ein gutes Feedback, das für die eigene Sortimentsgestaltung genutzt werden kann.
  • Die Buchhandlung Marabu in Wermelskirchen hat in Zusammenarbeit mit einer Hauptschulklasse eine Schülergruppe aufgebaut, die ihre Favoriten aus den jährlichen Nominierungen zum Deutschen Jugendliteraturpreis gewählt hat. Inzwischen sind die Schüler selbst Teil der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises www.buchhandlung-marabu.de.

  • Gabriele Hoffmann, Leanders Leseladen in Heidelberg, vergibt in Zusammenarbeit mit 120 Testlesern die Auszeichnung Heidelberger Leander www.leandersleseladen.de.

  • Die Buchhandlung bücherwurm in Braunschweig lädt regelmäßig ihre Testleser in die Buchhandlung ein, damit sie sich miteinander austauschen können - www.buecherwurm-braunschweig.de.

  • Die Buchhandlung Pelzner in Nürnberg hat beste Erfahrungen mit ihrem Leseclub gemacht - www.buecher-pelzner.de.

  • Die Buchhandlung Schatzinsel in Münster bezieht ihren Leseclub in Veranstaltungen mit ein - z.B. werden Interview-Fragen für Künstler vorbereitet, die in der Buchhandlung ihre Bilder ausstellen, s.a. BuchMarkt-Special Junge Zielgruppe 3/08, S. 92 - www.buchhandlung-schatzinsel.de.


  • Projekte mit Schulen


    Unterschiedlichste Varianten mit geringem bis sehr hohem Arbeitsaufwand sind denkbar: Vom Büchertisch bei Elternabenden oder im Zusammenhang mit den Lehrer-Fachkonferenzen über Vorlesestunden bis hin zu Literaturprojekten.
  • Die Mayersche Buchhandlung initiierte 2007 gemeinsam mit dem Patmos Verlagshaus und dem Buch Verlag Kempen die Aktion „Schock deine Eltern, lies ein Buch!“ 3.500 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen wurden zur Teilnahme eingeladen. Sie erhielten kostenlos eine Sonderausgabe des Bilderbuchs „Irma hat so große Füße“ von Ingrid und Dieter Schubert. Außerdem gab es eine Lehrerhandreichung. Die Lehrer verpflichteten sich mit der Teilnahme, ein Feedback an die Initiatoren abzuliefern, wie mit den Büchern gearbeitet wurde.

  • Ulrike Boessneck-Voigt, Eselsohr in Frankfurt, besucht Schulklassen. Eines ihrer Projekte basiert auf den Bilderbüchern von Antje Damm im Moritz Verlag, z.B. „Ist 7 viel?“ Diese fast textlosen Bücher schaffen Sprachanlässe bei den Kindern. Es werden gemeinsame Fragen entwickelt, Geschichten erdacht, Bilder gemalt.


  • Lesungen, Veranstaltungen


    Die klassische Variante. Eine Checkliste für die Vorbereitung und Durchführung, zusammengestellt von Angelika Keller, Agentur für Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit und Lesungs-Management, finden Sie im BuchMarkt Special Junge Zielgruppe 3/07 auf Seite 127 und hier zum Download Download: Checkliste Lesungen.pdf (21,91 kB).

    Ausstellungen


    Sie sind natürlich eine Platzfrage: Ausstellungen. Wer an den räumlichen Gegebenheiten der eigenen Buchhandlung scheitert, kann Kooperationen mit Museen oder anderen städtischen Einrichtungen angehen.

    Bilderbuchkunst eignet sich sicher am besten für Ausstellungs-Konzepte. Anfragen bei Verlagen lohnen sich. Bei der Auswahl der Künstler ist zu überlegen, ob man jemanden aus der Region der Buchhandlung bevorzugt. Reisekosten für Workshops würden dann entfallen.

    Auf Illustrations-Kunst spezialisierte Museen sind z.B.
  • das Bilderbuchmuseum Troisdorf www.burgwissem.de
  • die Internationale Jugendbibliothek in München www.ijb.de
  • das Kinderbuchhaus in Hamburg www.kinderbuchhaus.de


  • Schreib- und Malwettbewerbe


    Ob zu einem bestimmten Anlass, zum Beispiel den Sommerferien, Geschichten und Bilder gesammelt und belohnt werden, die im Schaufenster ausgestellt werden, oder ob gar ein ganzes Buch entsteht, Schreib- und Malwettbewerbe machen Initatioren meist besonders viel Spaß.

    Zahlreiche, liebevoll gestaltete Anthologien hat zum Beispiel die Essener Kinderbuchhandlung Schmitz junior herausgegeben. Zu Themen wie Mut, Glauben, Trost oder Freundschaft hat sie Geschichten von Grundschulkindern veröffentlicht, die immer wieder erstaunen. Kontakt: www.schmitzjunior.de

    Mit Bilderbüchern wächst man besser


    Der Image-Flyer mit Bildern des Künstlers Philip Waechter, gestaltet von Moni Port, erschien im Herbst 2005 und erfreut sich ungebrochener Nachfrage im Buchhandel. Zum Thema Bilderbuch bietet der Senter Kreis auch Seminare an.
    Alles zu den Hintergründen dieses Projekts von BuchMarkt, Börsenblatt, der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen und des Senter Kreises erfahren Sie hier [mehr...] und unter www.mit-bilderbuechern-waechst-man-besser.de.

    Buchstart


    Vor allem die Förderung frühkindlichen Lesens ist vermehrt ins Zentrum der Aktivitäten gerückt worden. Die aus England stammende Idee, Eltern neugeborener Kinder ein Startpaket an die Hand zu geben, das sie auf die Bedeutung des Vorlesens und des Leseerwerbs hinweist, ist inzwischen auch in Deutschland aufgegriffen worden. Unter den folgenden Links finden Sie mehr Informationen:
  • das englische Original www.booktrust.org.uk

  • das Projekt Bücherbabys in Brilon www.buecherbabys.de

  • das Projekt Bücherbabys in Würzburg www.buecherbabys-wuerzburg.de

  • das Projekt Buchstart in Hamburg www.buchstart-hamburg.de

  • 2008 wurde auch eine bundesweite Kampagne gestartet. Partner und Initiatoren von „Lesestart – Die Lese-Initiative für Deutschland" sind der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), der Ravensburger Buchverlag, die Stiftung Lesen und viele andere Unternehmen der Druck und Papierbranchen sowie Verlage und Institutionen. www.lesestartdeutschland.de


  • Vorlesewettbewerb


    Seit 1959 besteht der Vorlesewettbewerb. Fast 700.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen beteiligen sich jedes Jahr. Es wird der jeweils beste Vorleser der Klasse und dann der Schule ermittelt. Auf Reagionalentscheiden, die auch von Buchhandlungen organisiert werden können, treffen sich die Schulbesten. Am Ende steht der Bundesentscheid.
    Infos unter www.vorlesewettbewerb.de.

    Vorlesepaten


    Ziel des Projektes im Rahmen der Initiative "Wir lesen vor - überall & jederzeit" der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung DIE ZEIT ist es, ein Netzwerk von Ehrenamtlichen zu knüpfen, die durch ihre Engagement einen wichtigen Beitrag zur aktiven Sprachentwicklung von Kindern leisten. Rund 9.000 Vorlesepaten sind mittlerweile Mitglied im Vorleseclub der Stiftung Lesen. Infos auch unter www.wirlesenvor.de.

    Ohr liest vor


    Zu einem Motto (2008: Gibt's doch gar nicht?! Feen, Drachen, Monster & Co) produzieren Kinder und Jugendliche im Alter bis 16 Jahren kurze Hörstücke und reichen sie ein. Infos auch unter www.ohrliestmit.de.

    Lesen verbindet Generationen


    Unter dem Motto „Lesen verbindet Generationen“ steht ein dreijähriges Mehrgenerationenprojekt des nordrhein-westfälischen Generationenministeriums und der Stiftung Lesen. Besonderes Merkmal des Projektes: Lesepatinnen und -paten aus einer Generation laden Interessenten aus (mindestens) einer anderen Generation zu einer Lesung ein, um anhand einer literarischen Vorlage in ein Thema einzuführen und anschließend unter dem Generationen-Blickwinkel miteinander darüber zu sprechen.

    Ziel: Alt und Jung sollen sich in Unterschieden und Übereinstimmungen von Einstellungen, Erfahrungen und Wertungen besser kennen lernen. Bei „Lesen verbindet Generationen“ ist Mitwirkung erwünscht. Gesucht wird nach regionalen Kooperationspartnern z.B. in Mehrgenerationenhäusern, Begegnungsstätten, Bibliotheken, Seniorenheimen, Kindertagesstätten, die die Schulungen der Lesepatinnen und -paten sowie die Lesungen beherbergen und Interessenten aller Generationen, die sich als Lesepatin oder -pate am Projekt beteiligen möchten. Alle Mitwirkenden werden mit einer Schulung auf das Mehrgenerationenlesen vorbereitet.

    Kontakt: Über die Internetseiten des Generationenministeriums www.mgffi.nrw.de oder bei der Stiftung Lesen :Lesetelefon Nordrhein-Westfalen: 0 61 31/2 88 90 18; www.stiftunglesen.de/LesenverbindetGenerationen

    Die Bücherpiraten


    Die Bücherpiraten sind ein eingetragener Verein in Hamburg, der vielfältige Leseförderungs-Aktionen angestoßen hat. "Der Geschichten-Sucher" zum Beispiel ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Nordmetall-Stiftung, bei dem Kinder im Vorschulalter auf eine interaktive Lesereise gehen. Ein Porträt der Bücherpiraten lesen Sie im BuchMarkt-Special Junge Zielgruppe 3/08 auf S. 126f. www.buecherpiraten.de

    Der Buchstabenwurm


    Der "Buchstabenwurm" wurde von Thomas Hartmann als Leseförderungskonzept für Grundschulen und Kindergärten entwickelt. Die Idee besteht in einem Mitlesezeichen in Form eines Buchstabenwurms, das am Ohr des Kindes befestigt wird. Das "gemeinsame" Lesen soll sich positiv auf die Lesemotivation auswirken. Mehr Infos unter www.buchstabenwurm.de.

    Feiertage


    Feste Daten lassen sich inszenieren und nach eigenen Vorlieben aussuchen. Wann zum Beipiel hat Ihr Lieblingsautor Geburtstag?

    Jährliche Termine:
  • 23. April: Welttag des Buches

  • 20. November: Bundesweiter Vorlesetag (Infos: www.wirlesenvor.de)


  • Leseförderer


    Katin Bigalke, Klein Grenz (Mecklenburg-Vorpommern): Lese- und Sprachförderung für Kinder und Jugendliche, Fortbildungen für Multiplikatoren, Service für Schulbibliotheken. Kontakt:

    Bettina Braun, Anagramm, Berlin: Die Buchhändlerin engagiert sich in Berlin-Kreuzberg für Kinder-und Jugendliteratur. Die Buchhandlung veranstaltet Lesungen, Buchbesprechungsabende und ist für viele Institutionen Ansprechpartner im Bereich der Kinderliteratur. Kontakt: www.anagramm-buch.de

    Britta Coordes, Das feuerrote Buchmobil, Kiel: Projekte, Seminare und Infos zur Leseförderung und Kinder- und Jugendliteratur
    Kontakt: www.das-feuerrote-buchmobil.de

    Nicole Doms, Zwergenworte, Mülheim a. d. Ruhr, bietet regelmäßige Literacy-Veranstaltungen für Kinder im Elementarbereich, Vorträge für Eltern, Geschichtendokumentationen, Themenveranstaltungen in Bibliotheken sowie literarische Kindergeburtstagsfeiern. Kontakt: www.zwergenworte.de

    Lesefest Eltville - Netzwerk Leseförderung Rheingau: Festival für Kinder und Jugendliche in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Weingütern und der Kurfürstlichen Burg Eltville im Herbst (2008 ab 10. September unter dem Motto „Gegensätze“). Eltviller Hörbuchtag; Fortbildungen für Lehrer; Veranstaltungen rheingauweit; Rheingauer Mentoren - die Leselernhelfer. Kontakt: www.lesezeit.net

    Martina Engel, Bücherstube Eulenspiegel in Gengenbach: Die Buchhändlerin, seit 1980 im Buchhandel/Verlagen tätig, bietet Leseaktionen und Vorträge an, u.a.: „Bücher - der Stoff für Selberdenker“; „A. Lindgren - Kindheit zwischen Rebellion & Idylle“; i.V.: Literacy-Projekttage „Mit dem Wolf die Lust am Lesen wecken“
    Kontakt:

    Eulenwolf Verlag für Leseförderung, Hamburg: Gründerin Iris Wolf positioniert Eulenwolf als Verlag und Seminarveranstalter: Zum Angebot gehören Leseförderung durch Buchhandlungen und Bibliotheken, in Kindergärten und Schulen, in Zusammenarbeit mit Verwaltungen und Vereinen, finanziert durch Firmen und öffentliche Gelder sowie die Publikationen "Bulletin Jugend & Literatur", "Read more", "Mehr Lesen" und "VorLesen".

    Eventilator, Berlin: Alev Sönmez, Yvonne Wittig, Eva Streitberger, Silvia Freund, Sylvia Krupicka und Frank Sommer sind freischaffende Künstler aus den Bereichen Schauspiel, Regie, Erzählkunst, Schriftstellerei und Illustration. Sie bieten unterschiedlichste Projekte zur Lese-, Sprach- und Integrationsförderung an.
    Kontakt: www.eventilator.de

    Elke Güldenstein, Litterakids, Hamburg: Die Journalistin bietet jahrgangsübergreifende Zeitungsprojekte in Schulen an. Sie verbindet Training der kognitiven Leseleistung mit intensiver Schreibmotivation und Annäherung an ein wichtiges Alltagsmedium. Kontakt

    Manuela Hantschel, Düsseldorf: Die Grundschullehrerin und Schulbibliotheks-Leiterin war Co-Autorin der „Lesereise“ (Cornelsen) und rezensiert für den „ajum“. Ihre lesefördernden Aktivitäten u.a.: Coaching für Vorlesepaten, Referate und Workshops. Kontakt:

    Ingeborg Taube, Lesewerkstatt, Forchheim: Die Lesewerkstatt ist eine mobile Einrichtung, die mit Büchern zu unterschiedlichen literarischen Themen und mit unterstützenden, weiterführenden Anschauungsmaterialien in Grundschulen kommt. Daneben gibt es Fortbildungsangebote für Vorleser, Erzieher (Literacy) und Lehrer. Kontakt: www.Lesewerkstatt.de


    Adressen zum Thema Leseförderung


    Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj)
    www.avj-online.de

    Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. (AKJ)
    www.jugendliteratur.org

    Bilderbuchmuseum Troisdorf
    www.burgwissem.de

    Internationale Jugendbibliothek München
    www.ijb.de

    Kinderbuchhaus Hamburg
    www.kinderbuchhaus.de

    LesArt
    www.lesart.org

    Stiftung Lesen
    stiftunglesen.de


    Thema Mehrsprachigkeit


    Immer häufiger werden fremdsprachige oder/und zweisprachige Titel für Kinder nachgefragt. Bilinguale Familien suchen Lesestoff, und viele Eltern wollen den frühen Fremdsprachenerwerb ihrer Kinder unterstützen. Die wichtigsten Adressen, die BuchMarkt-Autorin Margit Lesemann für das Schwerpunkt-Thema unseres BuchMarkt-Specials Junge Zielgruppe 9/07 zusammengestellt hat, finden Sie hier noch einmal im Überblick. Es fehlt etwas? Geben Sie uns Bescheid mit einer E-Mail an .

    Informationen zum Thema Mehrsprachigkeit:

    Verein für frühe Mehrsprachigkeit an Kindertageseinrichtungen und Schulen
    www.fmks-online.de

    Verband binationaler Familien und Partnerschaften
    www.verband-binationaler.de

    Freie Akademie Bonn e.V.
    www.europuzzle.de

    IPE – Institut für interkulturelle Pädagogik im Elementarbereich e.V.
    www.ipe-mainz.de

    Interkulturelle Bildung und Soziale Arbeit e.V.
    www.ibis-freiburg.de

    Qualifizierungsvereinigung Berliner SozialpädagogInnen e.V.
    www.quabs.org

    Montanalingua – Erlebnis Sprache
    www.montanalingua.com

    Zentrum für Kindliche Mehrsprachigkeit e.V.
    www.zkm-muenchen.de

    Interessengemeinschaft mehrsprachiger Familien e.V.
    www.mehrsprachige-familien.de

    Arbeitskreis für Jugendliteratur
    www.jugendliteratur.org/download/literaturliste.pdf (Titelliste zum Symposium „Kinder brauchen mehrsprachige Bücher“)

    Multikulturelle Bibliotheksarbeit
    www.buecherei.netbib.de/coma/Multikulturelle-Bibliotheksarbeit

    Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika
    www.litprom.de/tellerrand.html (Liste mit Bilderbüchern in mehreren Sprachen)

    Petra Dünges
    www.petra-duenges.de (KJL aus dem Arabischen)


    Auf Mehrsprachigkeit spezialisierte Kinderbuchhandlungen:

    Internationale Kinderbuchhandlung, Hamburg www.gabikopper.de
  • ein Porträt finden Sie im BuchMarkt-Special Junge Zielgruppe 9/07, S. 105 -


  • IBAMBIBOO, Internetbuchhandlung www.ibambiboo.de
  • ein Porträt finden Sie im BuchMarkt-Special Junge Zielgruppe 9/07, S. 104


  • Autour d’un livre, Internationaler Kinderbuchladen, Frankfurt www.autour-dun-livre.de
  • ein Porträt finden Sie in BuchMarkt 7/08, S. 22



  • Auf Mehrsprachigkeit spezialisierte Verlage:

    Edition Orient, Muskauer Straße 4, 10997 Berlin, Tel.: 030/61280361, www.edition-orient.de/,

    Editions Migrilude, Virginie Picardat, rue Trouillat, 18, CH-2900 Porrentruy,

    MantraLingua, Global House, 303 Ballards Lane, London N12 8NP, Tel.: 0044 (0)208 44-55123, Fax: -67 745, , www.mantralingua.com

    Edition bi:libri, Trollblumenstraße 37 a, 80995 München, Tel.: 089/12350-208, Fax: -206, , www.edition-bilibri.de

    Natalie Hochfeld Verlag, Pilgramsroth 134, 96450 Coburg, Tel./Fax: 09561/239596, , www.hochfeld-verlag.de

    Schulbuchverlag Anadolu, Postfach 1307, 41825 Hückelhoven, Tel.: 02433/4091, Fax: 41608, , www.anadolu-verlag.de

    Talisa Verlag, Konrad-Adenauer-Straße 74, 30853 Langenhagen, Tel.: 0511/8979-768, Fax: -769, , www.talisa-verlag.de

    Verlag Quartier Malleribes, Marderweg 62, 46282 Dorsten, Tel.: 0211/87630-290, Fax: -292, , www.quartiermalleribes.com

    Önel Verlag, Silcher Straße 13, 50827 Köln, Tel.: 0221/5879-084, Fax -004,
    , www.oenel.de

    Reihen für Erstleser


    Für das BuchMarkt-Special Junge Zielgruppe 3/08 schrieb Antje Ehmann einen Artikel zum Thema Erstlesereihen (S. 128f.). Hier finden Sie eine Auswahl der zahlreichen derzeit lieferbaren Konzepte:

    Arena: Der Bücherbär, fünf Lesestufen, unterschiedliche Preise; Das will ich wissen – Sachtexte für Erstleser, 3,95 / 8,50 Euro

    Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG: Duden-Lesedetektive, vier Lesestufen, 6,95 / 7,95 Euro

    Carlsen: Lesemaus zum Lesenlernen, je 3,90 Euro

    cbj: Erst ich ein Stück, dann du, 7,95 Euro, LeseSternchen / LeseStar, 2. bis 4. Klasse, 8,95 / 7,90 Euro

    dtv junior: Lesebär, eine Stufe, 5,50-6,95 Euro

    Fischer Schatzinsel: Die schönsten Erstlesegeschichten von ..., je 7,- Euro

    Gondolino: Schmökerbären, drei Lesestufen, je 5,95 Euro

    Loewe: Die Loewe Leseleiter, vier Stufen, 6,90 / 7,90 Euro

    Jumbo: Leselöwen spitzt die Ohren-CDs, 9,95 Euro

    Lesebaum Verlag: Baukasten-Prinzip in fünf Ebenen mit Büchern und Arbeitsheften für Kinder sowie Unterrichtstipps für Lehrer www.lesebaum.de/uebersichtstabelle.html

    Oetinger: Laterne Laterne, 6,50 Euro, Sonne, Mond und Sterne, 7,50 Euro

    Ravensburger Buchverlag: Leserabe, drei Lesestufen, 7,50 und 6,50 Euro

    Sauerländer: Frechdachs, eine Lesestufe, ab der 2. Klasse, je 9,90 Euro

    Thienemann: Thienemanns Quatschgeschichten, ab der 1. Klasse, 9,90 Euro und Thienemanns Buchpiraten, 3. bis 5. Klasse, 7,90 Euro

    Tulipan: Tulipan ABC, drei Lesestufen, 7,95 Euro

    Ueberreuter: Lesebiene, vier Lesestufen, je 4,95 Euro