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AUSZEICHNUNGEN 29.09.2006 11:00

Rüdiger Safranski erhält WELT-Literaturpreis 2006

Der in Berlin lebende Publizist Rüdiger Safranski erhält den von der „Literarischen Welt“ verliehenen WELT-Literaturpreis 2006 für sein essayistisches und biografisches Gesamtwerk. Safranski ist vor allem mit viel beachteten Lebensbeschreibungen der Philosophen Schopenhauer, Heidegger und Nietzsche sowie der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann und Friedrich Schiller hervorgetreten. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird am 10. November 2006 im Rahmen eines Festaktes im Axel-Springer-Haus in Berlin übergeben.

In der Begründung der Jury heißt es: „Mit seinen elegant geschriebenen, kenntnisreichen Biografien deutscher Dichter und Denker schließt Rüdiger Safranski an die große deutsche Tradition der Lebensgeschichtsschreibung an. Er ist der legitime Nachfahr Rankes und Mommsens, Gundolfs, Sieburgs und Golo Manns. Safranski, der gleichermaßen von der Germanistik wie der Philosophie herkommt, bezeugt auf exemplarische Weise, dass Biografie und Essay gehaltvoll und unterhaltsam zugleich sein können, wenn sie berücksichtigen, was Safranski in virtuoser Weise beherrscht: wissenschaftlich fundierte Prosa als Kunstform zu betreiben.“


Rüdiger Safranski ist nach Bernhard Schlink (1999), Imre Kertész (2000), Pat Barker (2001), Leon de Winter (2002), Jeffrey Eugenides (2003), Amos Oz (2004) und Yasmina Reza (2005) bereits der achte WELT-Literaturpreis-Träger. Der Preis erinnert an den Publizisten Willy Haas, der 1925 „Die literarische Welt“ gründete. Zu der Jury gehören der britische Verleger Lord George Weidenfeld, der Schriftsteller und Juraprofessor Bernhard Schlink, die Herausgeberin der „Literarischen Welt“, Rachel Salamander und Tilman Krause, Literaturredakteur der WELT.


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