Am Dienstag auf arte: Google und die Macht des Wissens

H.G. Wells Utopie des Weltgehirns soll nach dem Willen von Google keine Fiktion bleiben. Es will alle Bücher digitalisieren, Wissen zentral vereinen. Aber was steckt dahinter? Ben Lewis sucht in seinem Film Antworten und gibt überraschende Einblicke in ein komplexes Thema. Er läuft am Dienstag, 2. April, zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr auf arte.

Lewis ist ein bekannter unabhängiger englischer Dokumentarfilmer mit deutscher Universitätsausbildung, der auch einen der besten Filme zur Geschichte der Sinti und Roma (vornehmlich in Deutschland) gedreht hat.

Der Film über Googles Pläne, ein Wissensimperium aufzubauen, ist u.a. von der BBC, arte und den beiden größten spanischen Fernsehsendern produziert. Der Film schildert Anspruch und Wirklichkeit des GoogleBook-Vorhabens, die Kluft zwischen der Propaganda einer Weltbeglückung mit „freiem Wissen“ und knallharten großkapitalistischen Geschäftsinteressen – und er macht Mut, indem er die Konsequenzen schildert, die die hartnäckige Resistenz einer kleinen Gruppe von Personen von Europa bis Japan und China gehabt hat und die letztlich zum Fall des GoogleBook-Settlement geführt haben. Ganz so ohnmächtig, das eine der Lehren aus Lewis’ Film, kann kritische Intelligenz nicht sein – obschon das viele gerne sähen…

Zum Film-Trailer

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